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	<title>Abnehmen | mindbodysystem</title>
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		<title>Fasten stärkt das Immunsystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 09:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
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							<h2 class="et_pb_slide_title">Fasten stärkt das Immunsystem</h2><div class="et_pb_slide_content">Bereits nach drei Tagen Fasten kann sich das Immunsystem vollständig regenerieren</div>
							
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wissenschaftliche Studien best&auml;tigen die positiven Effekte des Fastens</h2>
<p>Wissenschaftler der &#8222;University of Southern California (USC)&#8220; entdeckten, dass bereits eine Fastendauer von nur drei Tagen das gesamte Immunsystem regenerieren kann. Dies gilt selbst f&uuml;r &auml;ltere Menschen. Die Wissenschaftler vermuten hinter dem positiven Effekt von Fasten auf das Immunsystem folgenden Mechanismus:</p>
<p></p>
<blockquote>
<p>Fasten veranlasst den K&ouml;rper neue wei&szlig;e Blutzellen zu produzieren, die Infektionen im K&ouml;rper bek&auml;mpfen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
</blockquote>
<p></p>
<p>Valter Longo, der Autor der Studie und Professor an der &#8222;USC Davis School of Gerontology&#8220; meint: &#8222;<em>Wenn man fastet, versucht der K&ouml;rper Energie zu sparen. Der Organismus recycelt dabei nicht ben&ouml;tigte Immunzellen, besonders die, die defekt sein k&ouml;nnten.</em>&#8220; Longo meint weiterhin: &#8222;Ein durch Chemotherapie oder das Alter gesch&auml;digtes Immunsystem kann durch Fasten komplett erneuert werden.&#8220;</p>
<p>Tech Times berichtet: &#8222;<em>Fasten f&uuml;r zwei bis vier Tage f&uuml;hrt im K&ouml;rper zu einem &Uuml;berlebensmodus. Dabei werden Zucker-, Fettspeicher und alte Zellen (Proteine) in ben&ouml;tigte Energie umgewandelt.</em>&#8222;</p>
<p>Die &#8222;Times of India&#8220; bezieht sich ebenfalls auf diese Studie und berichtet, dass durch das Fasten im K&ouml;rper neue Stammzellen produziert werden. Dabei wird das Immunsystem von Grund auf erneuert. Andere Studien haben bereits die positiven Einfl&uuml;sse von Fasten und einer ketogenen Ern&auml;hrung bei Krebs gezeigt. Besonders eine Chemotherapie wird dadurch besser &uuml;berstanden. Die durch die Chemotherapie gesch&auml;digten Stammzellen, k&ouml;nnen vom K&ouml;rper neu produziert und das Immunsystem wieder aufgebaut werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was sind Stammzellen?</h3>
<p>Stammzellen sind die Basis aller spezifischen K&ouml;rperzellen, wie Muskeln, Blutzellen usw.. Es gibt sie in zwei Ausf&uuml;hrungen: unlimitierte und limitierte Stammzellen. Unlimitierte Stammzellen werden auch embryonale Zellen genannt. Sie k&ouml;nnen sich zu jedem Zelltyp oder Gewebe entwickeln. Diese Zellen haben die F&auml;higkeit, besch&auml;digte oder verletzte Zellen zu ersetzen. Limitierte Stammzellen, auch als erwachsene Stammzellen bezeichnet, k&ouml;nnen zur Regeneration bestimmter Organe und Gewebe benutzt werden.</p>
<h2>Fasten &#8211; eine alte medizinische Praxis</h2>
<p>Beim medizinischen Fasten werden f&uuml;r eine bestimmte Zeit feste Nahrung und kalorienreiche Getr&auml;nke weggelassen. Nur so kann der gew&uuml;nschte Zellerneuerungsprozess stattfinden. Diese therapeutische Art des Fastens wird seit Tausenden von Jahren erfolgreich angewandt.</p>
<p>Bereits Hippocrates, der Vater der westlichen Medizin, nutzte und lehrte die Vorteile des Fastens. Er erkannte, dass Fasten die k&ouml;rpereigenen F&auml;higkeiten der Selbstheilung aktiviert.</p>
<p>Vor etwa 500 Jahren meinte Paracelsus: &#8222;Fasten ist das beste Heilmittel, der k&ouml;rpereigene Arzt.&#8220;</p>
<p>Auch Ayurveda beschreibt den therapeutischen Nutzen des Fastens.</p>
<p>In Europa, speziell in Deutschland haben Fastenkuren eine lange Tradition. Manche Experten sind der Meinung, im K&ouml;rper befinden sich zwischen f&uuml;nf und 10 Pfund toxisches Material. Fasten ist eine M&ouml;glichkeit, sich dieser kranmachenden Last zu entledigen.</p>
<p>M&ouml;chten Sie die Vorteile des Fastens erleben, besprechen Sie sich mit einem aufgeschlossenen Arzt oder Heilpraktiker. Bei gesunden Menschen besteht in der Regel kein Problem, eine Fastenkur durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen f&uuml;r diesen Beitrag:</p>
<p>http://www.naturalnews.com/045566_fasting_immune_system_survival_mode.html</p>
<p>http://www.telegraph.co.uk</p>
<p>http://www.techtimes.com</p>
<p>http://timesofindia.indiatimes.com</p>
<p>http://medical-dictionary.thefreedictionary.com</p>
<p>http://www.tellmeaboutstemcells.org http://science.naturalnews.com</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="xF4F6lb6rk"><p><a href="http://www.truthwiki.org/immune_system/">Immune System</a></p></blockquote>
<p><iframe title="&#8220;Immune System&#8221; &#8212; TruthWiki" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="http://www.truthwiki.org/immune_system/embed/#?secret=xF4F6lb6rk" data-secret="xF4F6lb6rk" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p></div>
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		<title>Ketogene Ernährung schützt Ihr Gehirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 12:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Atkins Diät]]></category>
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							<h2 class="et_pb_slide_title">Ketogene Ernährung schützt Ihr Gehirn</h2><div class="et_pb_slide_content"><p>Gesunde Fette können bei Krankheiten, wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose  helfen!</p></div>
							
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Ketogene Ernährung stärkt das Gehirn</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Eine ketogene Ernährung bietet viele gesundheitliche Vorteile</strong></h2>
<p>Diese Ernährungsform kann bei der Gewichtsreduzierung helfen und bei Diabetes entscheidend helfen.</p>
<p>Außerdem weisen sie Vorzüge bei manchen Gehirnerkrankungen auf.</p>
<p>In diesem Artikel erfahren Sie, welchen Einfluss Low Carb und ketogene Ernährung auf das Gehirn haben.</p>
<h3>Was ist eine ketogene Ernährung?</h3>
<p>Obwohl es viele Übereinstimmungen zwischen Low Carb und einer ketogenen Ernährung gibt, unterscheiden sie sich doch in einigen wichtigen Punkten.</p>
<h4>Ketogene Ernährung:</h4>
<ul>
<li>Kohlenhydrate werden auf 50 Gramm oder weniger am Tag beschränkt</li>
<li>Die Proteinaufnahme ist ebenfalls eingeschränkt</li>
<li>Eines der Hauptziele ist es, die Ketone im Blut zu erhöhen. Ketone können Kohlenhydrate als Energiequelle für das Gehirn teilweise ersetzen</li>
</ul>
<h4>Low Carb Ernährung:</h4>
<ul>
<li>Die Kohlenhydratzufuhr kann zwischen 25 &#8211; 150 Gramm am Tag variieren</li>
<li>Die Proteinaufnahme wird meist nicht eingeschränkt</li>
<li>Ketone sind nicht in höherem Maße im Blut vorhanden</li>
</ul>
<p>Bei einer <strong>ketogenen Ernährung</strong> sind Ketone die Hauptenergiequelle für den Körper und das Gehirn. Ketone werden in der Leber produziert, wenn der Verzehr von Kohlenhydraten niedrig genug ist.</p>
<p>Bei einer Standard <strong>Low Carb Ernährung</strong>, ist Glukose die Hauptenergiequelle für das Gehirn. Je nach Menge des Kohlenhydratverzehrs kann die Ketonproduktion höher sein als bei einer Standardernährung wie sie die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) vorschlägt.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Low Carb und ketogene Ernährung sind in vielen Dingen ähnlich. Eine ketogene Ernährung enthält weniger Kohlenhydrate und führt zu einem deutlichen Anstieg von Ketonen im Blut.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Der 130 Gramm Kohlenhydrat Mythos<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12219" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-300x199.jpg" alt="Kohlenhydrate sind keine essentiellen Nahrungsbestandteile" width="300" height="199" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-300x199.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-768x510.jpg 768w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-610x405.jpg 610w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h4>
<p>Vielleicht haben Sie schon einmal die Aussage gehört, dass Ihr Gehirn 130 Gramm an Kohlenhydraten pro Tag braucht, um richtig arbeiten zu können. Dies ist eine der verbreitetesten Mythen über Low Carb Ernährung.</p>
<p>Das &#8222;<strong>US Institut of Medicine&#8217;s Food and Nutrition Board</strong>&#8220; erklärt dazu:</p>
<p><strong>&#8222;Die minimale Verzehrmenge von Kohlenhydraten ist Null, wenn adäquate Mengen von Protein und Fett verzehrt werden.&#8220;</strong></p>
<p>Obwohl eine Null Kohlenhydrat Ernährung nicht empfehlenswert ist, weil sie viele gesunde Nahrungsmittel ausschließt, können Sie definitiv viel weniger als 130 Gramm Kohlenhydrate am Tag verzehren und sich guter Gehirnfunktion erfreuen.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Es ist nur ein Mythos, das Sie 130 Gramm Kohlenhydrate am Tag für Ihr Gehirn brauchen.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie liefert ketogene Ernährung die Energie für Ihr Gehirn?</h3>
<h4>Gesunde Nahrung mit Früchten und Gemüse<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12220" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut-300x200.jpg" alt="Kokosöl. Kokosmehl bieten wertvolle Fette für ein gesundes Gehirn" width="300" height="200" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut-300x200.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h4>
<p>Eine ketogene Ernährung versorgt das Gehirn mit der benötigten Energie durch einen Prozess, der sich Ketogenese oder Glukoneogenese nennt.</p>
<h4>Ketogenese</h4>
<p>Glukose, der Traubenzucker im Blut, ist normalerweise der hauptsächliche Treibstoff für das Gehirn. Im Gegensatz zu den Muskeln, kann das Gehirn kein Fett nutzen.</p>
<p>Jedoch kann das Gehirn Ketone verarbeiten. Die Leber produziert Ketone aus Fettsäuren, wenn der Glukosespiegel niedrig ist. Dr. Stephen Phinney vergleicht Ketone mit Superbenzin, Kohlenhydrate sind seiner Meinung nach Diesel.</p>
<p>Sobald Sie mehrere Stunden nichts essen, werden bereits Ketone in kleinen Mengen produziert.</p>
<p>Während einer Fastenkur oder bei einem Kohlenhydratverzehr von weniger als 50 Gramm am Tag, steigert die Leber die Ketonproduktion.  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17684196">1</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7029558">2</a>)</p>
<p>Wenn Sie Kohlenhydrate minimieren oder völlig weglassen, können Ketone bis zu 70% der Energieversorgung des Gehirns sicherstellen. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21489321">3</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Glukoneogenese</h4>
<p>Obwohl viele Bereiche des Gehirns Ketone verwerten können, gibt es Regionen, die Glukose für ihre Funktionsfähigkeit benötigen. Bei einer stark kohlenhydratreduzierten Ernährung, kann ein Teil der Glukose aus der Nahrung kommen.</p>
<p>Der Rest wird vom Körper durch einen Vorgang, der Glukoneogenese heißt, selbst produziert. Glukoneogenese bedeutet: &#8222;Neue Glukose machen&#8220;.</p>
<p>Bei diesem Vorgang stellt die Leber die Glukose für das Gehirn her. Dies geschieht mit Hilfe von Amino-Säuren, den Bausteinen der Proteine.</p>
<p>Weiterhin kann die Leber Glukose aus Glycerin herstellen. Glycerin ist der Stoff, der Fettsäuren zu Triglyceride verbindet (= die Speicherform des Körpers für Fett).</p>
<p>Durch die Gluconeogenese erhält das Gehirn eine ständige Glukosezufuhr, selbst wenn Sie kaum oder keine Kohlenhydrate verzehren.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Bei einer Low Carb oder ketogenen Ernährung, können bis zu 70% des Gehirns mit Ketonen optimal versorgt werden. Die anderen 30 % des Gehirns erhält die Glukose, die in der Leber produziert wird.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ketogene Ernährung und Epilepsie<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12188" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-300x300.jpg" alt="Epilepsie ist eine Krankheit, die durch Anfälle gekennzeichnet ist. Dabei wird von Perioden mit einer Übererregung des Gehirns ausgegangen. Die Anfälle verursachen krampfartige Bewegungen und bei Kindern oftmals Bewusstlosigkeit." width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<p>Epilepsie ist eine Krankheit, die durch Anfälle gekennzeichnet ist. Dabei wird von Perioden mit einer Übererregung des Gehirns ausgegangen.</p>
<p>Die Anfälle verursachen krampfartige Bewegungen und bei Kindern oftmals Bewusstlosigkeit.</p>
<p>Epilepsie ist oft schwer zu behandeln. Es gibt verschiedene Anfallsarten und manche Kinder haben mehrere Episoden am Tag (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">4</a>).</p>
<p>Obwohl es viele hilfreiche Medikamente gibt, sind diese doch bei 30% der Patienten nicht oder nur eingeschränkt wirksam. Diese Epilepsieart nennt sich pharmakoresistente Epilepsie. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26355236">5</a>)</p>
<p>Die ketogene Ernährung wurde 1921 von Dr. Russell Wilder entwickelt, um die medikamentenresistente Epilepsie in Kindern zu behandeln. Bei dieser Ernährungsform erhält der Patient 90% der aufgenommenen Kalorien in Form von Fett. In 50% der Fälle reduzieren sie die Anfälle erheblich, 15% werden komplett anfallsfrei. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">6</a>)</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4>Ketogene Ernährungsformen zur Epilepsie Behandlung</h4>
<p>Es gibt vier Arten von kohlenhydratreduzierten Ernährungsmethoden, die zur Epilepsie Behandlung eingesetzt werden.</p>
<ol>
<li><strong>Klassische Ketogene Diät:</strong> 2-4% der Kalorien durch Kohlenhydrate, 6-10% aus Protein und 85-90% durch Fett.</li>
<li><strong>Modifizierte Atkins Diät:</strong> 4-6% der Kalorien durch Kohlenhydrate und meist keine Proteinbeschränkung. Diese Form der Atkins Diät startet mit 10 Gramm Kohlenhydrate am Tag für Kinder und 15 Gramm für Erwachsene. Diese Grenze wird, soweit möglich, schrittweise nach oben erweitert.</li>
<li><strong>Mittelkettige Triglyceride Diät (MCT Diät): </strong>20% Kohlenhydrate, 10% Protein, 50% <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelkettige_Triglyceride">Mittelkettige Triglyceride,</a> 20% andere Fette.</li>
<li><strong>Low Glycemic Index Treatment (LGIT):</strong> Beschränkt Kohlenhydrate auf Lebensmittel mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyk%C3%A4mischer_Index">Glykämischen Index</a> unter 50. Ca. 20-30% Kalorien aus Protein, 10-20% von Kohlenhydraten und der Rest durch Fett.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die klassische ketogene Ernährung bei Epilepsie</h4>
<p>Die klassische ketogene Diät wurde in verschiedenen Epilepsie Behandlungen eingesetzt und Studien fanden Verbesserungen in mehr als der Hälfte der Patienten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">4</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4025116/">6</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18028405">7</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18717710">8</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19332337">9</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18456557">10</a>).</p>
<p>Ein Drittel der Kinder, die diese Ernährungsform bekamen, hatten eine Anfallsreduzierung von 90% oder mehr (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19332337">9</a>).</p>
<p>In einer Studie über drei Monate, hatten die behandelten Kinder eine durchschnittlich 75% Reduzierung der Anfälle (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18456557">10</a>).</p>
<p>Obwohl die klassische ketogene Ernährung sehr effektiv gegen Anfälle sein kann, sollte sie doch von erfahrenen Neurologen und Ernährungsberater überwacht werden. Die zur Verfügung stehenden Lebensmittel sind limitiert und gerade ältere Kinder oder Erwachsene tun sich oft schwer die Ernährungsregeln einzuhalten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22425426">11</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die modifizierte Atkins Diät bei Epilepsie</h4>
<p>In vielen Fällen hat sich die modifizierte <a href="https://authoritynutrition.com/atkins-diet-101/">Atkins Diät</a> (MAD) fast genauso bewährt, wie die klassische ketogene Diät. Beim Management von Anfällen bei Kindern gab es weniger Nebenwirkungen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21126887">12</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25143768">13</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23294191">14</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19049584">15</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19196525">16</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25455059">17</a>).</p>
<p>In einer randomisierten Studie mit 102 Kindern, hatten 30% der Kinder, die die modifizierte Atkins Diät anwandten, eine mehr als 90% Reduzierung von Anfällen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23294191">14</a>).</p>
<p>Obwohl die meisten Studien mit Kindern durchgeführt wurden, hatten einige Erwachsene mit Epilepsie ebenfalls gute Erfahrungen mit dieser Ernährungsform  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17919301">18</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21269295">19</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25628734">20</a>).</p>
<p>In einer Analyse von 10 Studien, die die klassische ketogene Ernährung mit der modifizierten Atkins Ernährung verglich, stellte sich heraus, dass die Patienten auf Dauer eher die modifizierten Atkins Diät einhielten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25628734">20</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die mittelkettige Triglyceride Diät bei Epilepsie</h4>
<p>Die mittelkettige Triglyceride Diät (MCT Diät) wird seit den 1970 er Jahren angewandt. MCTs sind gesättigte Fette, die in Kokosöl und Palmöl enthalten sind.</p>
<p>Im Gegensatz zu den langkettigen Fetten, können sie schnell Energie liefern und in der Leber in Ketone umgewandelt werden.</p>
<p>Die Eigenschaft von MCT-Öl, die Ketonproduktion mit geringerer Einschränkung der Kohlenhydratmenge zu steigern, hat die MCT Diät sehr populär gemacht (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515148">21</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3969213">22</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19054400">23</a>).</p>
<p>Eine Studie an Kindern ergab, dass die Erfolge der MCT Diät vergleichbar mit denen der klassischen ketogenen Ernährung waren (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19054400">23</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die Low-Glycemic Index Behandlung bei Epilepsie</h4>
<p>Die Low-Glycemic Index Behandlung (LGIT) ist eine weitere Möglichkeit, Epilepsie Anfälle besser kontrollieren zu können. Dies obwohl sie nur wenig Einfluss auf die Keton Produktion hat (<a href="http://www.omicsonline.org/modified-atkins-diet-and-low-glycemic-index-treatment-for-medication-resistant-epilepsy-current-trends-in-ketogenic-diet-2155-9562.S2-007.php?aid=14852">24</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16344529">25</a>).</p>
<p>Eine Studie mit 11 Patienten, die der LGIT Ernährung folgten, hatten 8 Patienten eine mehr als 50% Reduktion der Anfälle. 4 davon wurden komplett anfallsfrei (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16344529">25</a>).</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Die verschiedenen Varianten einer Low Carb oder ketogenen Ernährung sind bei der Reduzierung von Anfällen wirksam. Dies ist besonders interessant für sogenannte medikamentenresistente Patienten.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ketogene Ernährung und Alzheimer<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12194" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-300x300.jpg" alt="Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Es ist eine progressive Krankheit, die wahrscheinlich durch Entzündungen entsteht. Die Annahme, Alzheimer würde durch Plaques entstehen, wurde durch die Nonnenstudie widerlegt. In den Gehirnen der Nonnen fanden sich auch Plaques, obwohl die Nonnen unter keinerlei Demenz litten." width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<p>Obwohl es bisher nur wenige Studien zu dem Thema gibt, sieht es doch so aus, dass eine ketogene Ernährung bei Menschen mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit">Alzheimer</a> hilfreich ist.</p>
<p>Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Es ist eine progressive Krankheit, die wahrscheinlich durch Entzündungen entsteht. Die Annahme, Alzheimer würde durch Plaques entstehen, wurde durch die Nonnenstudie widerlegt. In den Gehirnen der Nonnen fanden sich auch Plaques, obwohl die Nonnen unter keinerlei Demenz litten.</p>
<p>Viele Wissenschaftler bezeichnen Alzheimer als &#8222;<strong>Typ 3 Diabetes</strong>&#8222;. Wenn das Gehirn Insulin resistent wird, kann es Glukose nicht mehr richtig verarbeiten. Dies führt auf Dauer zu Entzündungen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25088942">26</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26766547">27</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529528">28</a>).</p>
<p>Tatsächlich erhöht ein metabolisches Syndrom, (Baustein auf dem Weg zu Typ 2 Diabetes), auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529528">28</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2587074/">29</a>).</p>
<p>Experten berichten, dass gewisse Merkmale von Alzheimer mit denen von Epilepsie gleich sind, so zum Beispiel die Reizbarkeit des Gehirns, die zu Anfällen führt (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21214538">30</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17785178">31</a>).</p>
<p>In einer Studie mit 152 Alzheimer Patienten, die MCT für 90 Tage erhielten, hatten diese wesentlich höhere Ketonspiegel und eine signifikante Verbesserung der Gehirnfunktion im Vergleich zur Kontrollgruppe (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2731764/">32</a>).</p>
<p>Studien an Tieren legen nahe, dass eine ketogene Ernährung ein effektiver Weg sein könnte, ein an Alzheimer erkranktes Gehirn mit der optimalen Nahrung zu versorgen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26766547">27</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18625458">33</a>).</p>
<p>Genau wie bei Epilepsie, kennen die Wissenschaftler auch bei Alzheimer nicht den exakten Mechanismus, der hinter diesem potentiellen Nutzen steckt.</p>
<p>Eine Theorie geht davon aus, dass Ketone das Gehirn schützen, indem sie die reaktiven Sauerstoffspezies (oft als Sauerstoffradikale bezeichnet) verringern. Diese sind Abfallprodukte des Stoffwechsels, die zu Entzündungen führen können (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17403035">34</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2367001/">35</a>).</p>
<p>Eine andere Theorie lautet, dass eine Ernährung mit viel Fett, inklusive gesättigter Fette, schädliche Proteine reduzieren kann. Diese reichern sich in den Gehirnen von Alzheimer Patienten an  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16229744">36</a>).</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Eine ketogene Ernährung und MCT Nahrungsergänzung kann Erinnerungsvermögen und die Gehirnfunktion in Alzheimer Kranken verbessern. Die Studien hierzu stehen jedoch erst am Anfang.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Andere Vorteile für das Gehirn</h3>
<p>Auch wenn dafür noch nicht so viele Studien vorliegen, könnte eine ketogene Ernährung noch andere Vorteile für das Gehirn haben:</p>
<ul>
<li><strong>Erinnerungsvermögen:</strong> Ältere Menschen mit einem Alzheimer Risiko, zeigten durch eine sehr stark kohlenhydratreduzierten Ernährung, bereits nach sechs Wochen, Verbesserungen im Erinnerungsvermögen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21130529">37</a>).</li>
<li><strong>Gehirnfunktion:</strong> Bei älteren und adipösen Ratten, führte eine ketogene Ernährung zu einer Verbesserung der Gehirnfunktion (3<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20204773">8</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23999121">39</a>).</li>
<li><strong>Angeborener Hyperinsulinismus:</strong> Diese Erkrankung geht mit Unterzuckerung einher und kann zu Gehirnschäden führen. Der angeborene Hyperinsulinismus wurde mit einer ketogenen Ernährung erfolgreich behandelt. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26399329">40</a>).</li>
<li><strong>Migräne Kopfschmerzen:</strong> Wissenschaftler berichten, dass eine Low Carb oder ketogene Ernährung eine Erleichtung für Migräne Patienten bieten kann. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24598400">41</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3620251/">42</a>).</li>
<li><strong>Parkinson:</strong> In einer kleinen unkontrollierten Studie, hatten fünf von sieben Personen mit Parkinson, nach einer vierwöchigen ketogenen Ernährung, eine 43% Verbesserung bei den Symptomen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15728303">43</a>).</li>
<li><strong>Schädel-Hirn-Trauma:</strong> Bei Patienten mit schweren Kopfverletzungen kann hoher Blutzucker die Regeneration behindern. In solchen Fällen konnte durch eine kohlenhydratfreie Nahrung die Versorgung ohne hohen Blutzucker sicher gestellt werden. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8880611">44</a>).</li>
</ul>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Ketogene Ernährung bietet viele weitere Vorteile für das Gehirn. Sie kann das Erinnerungsvermögen bei älteren Menschen verbessern, dazu beitragen, Migräne und Parkinson Symptome zu reduzieren uvm.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Eventuelle Probleme bei einer ketogenen Ernährung<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12201" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor-174x300.jpg" alt="Unter gewissen Voraussetzungen ist eine Low Carb oder ketogene Ernährung kontraindiziert." width="174" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor-174x300.jpg 174w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor.jpg 300w" sizes="(max-width: 174px) 100vw, 174px" /></a></h4>
<p>Es gibt gewisse Zustände, bei denen eine Low Carb oder ketogene Ernährung nicht empfehlenswert ist.</p>
<p>Bei gesundheitlichen Beschwerden, sollten Sie mit einem fachkundigen Arzt sprechen, bevor Sie eine ketogene Ernährung beginnen. Vergewissern Sie sich jedoch, ob sich jener Arzt im Bereich Ernährung tatsächlich auskennt. Manche Ärzte kennen nicht den Unterschied zwischen Ketose und Ketoazidose!</p>
<h4>Nebenwirkungen einer ketogenen Ernährung</h4>
<p>Menschen reagieren auf eine ketogene Ernährung auf verschiedene Art und Weise. Hier eine Auflistung von einigen wenigen möglichen Nebenwirkungen:</p>
<ul>
<li><strong>Erhöhte Cholesterinwerte:</strong> Bei Erwachsenen können die Cholesterinwerte steigen, bei Kinder können Cholesterin und Triglyzeride steigen. Oft ist dies nur ein temporärer Effekt, der die Herzgesundheit anscheinend nicht beeinflusst (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26791878">45</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24703903">46</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26774551">47</a>).</li>
<li><strong>Nierensteine:</strong> Dies ist selten, ist aber bei einigen Kindern aufgetreten, die aufgrund ihrer Epilepsie, eine ketogene Diät erhielten. Normalerweise werden diese mit Kaliumcitrat behandelt (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25649120">48</a>).</li>
<li><strong>Verstopfung:</strong> Dies passiert häufig bei einer ketogenen Ernährung. Ein Behandlungszentrum berichtete, dass 65% der Kinder an Verstopfung litten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25649120">48</a>). Dies ist in der Regel mit einer Ernährungskorrektur leicht zu beheben. Hier ist z. B. das <a href="https://www.mindbodysystem.de/low-carb-vital-brot/">Low Carb Vital Brot</a> bestens geeignet.</li>
</ul>
<p>[Box]Fazit: Eine ketogene Ernährung  ist für die meisten Menschen sicher, aber eventuell nicht für alle. Manche haben Nebenwirkungen, diese sind meist nur temporär. [/box]</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipps für eine Ernährungsumstellung</h3>
<p>Möglicherweise stellen Sie während einer Ernährungsumstellung zu einer Low Carb oder ketogenen Ernährung ein paar unerwünschte Effekte fest.</p>
<p>Es können Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel auftreten. Diese Symptome sind auch als &#8222;Keto Grippe&#8220; oder Low Carb Grippe&#8220; bekannt.</p>
<p><strong>Hier ein paar Tipps, für die Umstellungsphase:</strong></p>
<ul>
<li>Stellen Sie sicher, genug zu Trinken: Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Damit kompensieren Sie den Wasserverlust, der oft in der Erstphase einer Ketose auftritt</li>
<li>Essen Sie mehr Salz: Mindestens 1-2 Gramm Salz zusätzlich pro Tag sind nötig, um die Menge zu ersetzen, die Sie über den Urin verlieren, sobald Sie Kohlenhydrate verringern. Trinken Sie Brühe, dadurch gleichen Sie den erhöhten Salz- und Flüssigkeitsbedarf aus.</li>
<li>Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Kalium und Magnesium: Essen Sie Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an Kalium und Magnesium haben. Dies schützt vor Muskelkrämpfen. Ideal sind Avocado, griechischer Joghurt (10% Fett), Tomaten, unreife Bananen und Fisch.</li>
<li>Beschränken Sie körperliche Aktivitäten: Verzichten Sie für mindestens eine Woche auf übermäßige Anstrengungen. Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis Sie komplett an die Ernährung (keto-adaptiert) angepasst sind. Übernehmen Sie sich nicht.</li>
</ul>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Die Umstellung auf eine Low Carb oder ketogene Ernährung dauert eine gewisse Zeit. Es gibt aber Möglichkeiten, den Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Eine ketogene Ernährung bietet viele gesundheitliche Vorteile</h2>
<p>Nach den vorliegenden Beweisen, kann eine ketogene Ernährung große Vorteile für das Gehirn bieten.</p>
<p>Der größte Vorteil liegt in der Behandlung von sogenannten medikamteresistenten Kindern.</p>
<p>Weiterhin gibt es Hinweise, dass eine ketogene Ernährung die Symptome von Alzheimer und Parkinson reduzieren kann. Neue Untersuchungen befassen sich mit den Auswirkungen bei weiteren Gehirnproblemen.</p>
<p>Darüber hinaus, zeigen viele Studien, dass eine Low Carb oder ketogene Ernährung zu erheblichen Gewichtsverlust führt und helfen kann, Diabetes zu behandeln.</p>
<p>Es ist keine Ernährungsform für jedermann, kann aber unglaubliche Vorteile für eine große Anzahl von Menschen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://authoritynutrition.com/low-carb-ketogenic-diet-brain/">Quelle: https://authoritynutrition.com/low-carb-ketogenic-diet-brain/</a></p>
<p>Bilder: stockunlimited.com</p></div>
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					</ul>

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		<item>
		<title>Abnehmen &#8211; Was ist richtig, was ist falsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2015 14:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[Kalorien]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir beleuchten Behauptungen zum Thema Abnehmen: Lügen, Mythen und Irrglauben zum Thema: „Abnehmen“ Es gibt viele schlechte Tipps zum Thema Abnehmen im Internet. Das meiste ist nicht bewiesen ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_pb_specialty_fullwidth et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Lügen, Mythen und Irrglauben zum Thema: &#8222;Abnehmen&#8220;</h2>
<p>Es gibt viele falsche Tipps zum Thema Abnehmen im Internet.</p>
<p>Die meisten sind nicht bewiesen oder funktionieren einfach nicht</p>
<p>Hier sind einige der größten Lügen, Mythen und falschen Behauptungen zum Abnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Alle Kalorien sind gleich</h3>
<p>Eine Kalorie ist eine veraltete Maßeinheit für Energie. Alle Kalorien haben den gleichen Energiegehalt.</p>
<p>Obwohl dies stimmt, heißt es nicht, dass alle Kalorien, egal aus welchem Lebensmittel, den gleichen Effekt auf Ihr Gewicht haben.</p>
<p>Verschiedene Nahrungsmittel werden durch einen jeweils eigenen Stoffwechsel verdaut und können einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf Hunger und Hormone haben. Diese regulieren Ihr Körpergewicht.</p>
<p>Zum Beispiel ist eine Kalorie aus Protein nicht das gleiche wie eine Kalorie aus Fett oder Kohlenhydraten.</p>
<p>Das Ersetzen von Kohlenhydraten mit Fett und Protein kann den Stoffwechsel beschleunigen. Es reduziert den Appetit und das Verlangen, ständig etwas essen zu müssen. Gleichzeitig reguliert es die Funktion einiger Gewichtsregulierender Hormone.</p>
<p>Kalorien von unverarbeiteten Nahrungsmitteln machen länger satt als Kalorien von hochverarbeiteten Dingen, wie Chips oder Süßigkeiten.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Nicht alle Kalorien haben den gleichen Effekt auf die Gesundheit und das Gewicht. Proteine können den Stoffwechsel beschleunigen, den Appetit reduzieren und die Funktion gewichtsregulierender Hormone verbessern.</div></div></p>
<h3>Gewichtsverlust ist ein gleichmäßiger Prozess</h3>
<p>Gewichtsabnahme ist normalerweise kein linearer Vorgang, wie manche Menschen glauben.</p>
<p>An manchen Tagen, werden Sie Gewicht verlieren, während Sie an anderen Tagen auch etwas zunehmen können.</p>
<p>Dies ist kein Grund zur Besorgnis. Es ist ganz normal für das Körpergewicht, ein paar Pfunde rauf und runter zu schwanken.</p>
<p>Wenn Sie mehr Nahrung in Ihrem Verdauungssystem haben oder wenn Ihr Körper mehr Wasser als normal hat, kann Ihr Gewicht kurzfristig steigen. Gerade kohlenhydratreiche Nahrung bindet größere Mengen an Wasser.</p>
<p>Solange der Trend insgesamt nach unten weist, spielt es keine Rolle, ob das Gewicht schwankt.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Gewichtsverlust kann längere Zeit dauern. Der Vorgang ist nicht völlig gleichmäßig, das Gewicht schwankt immer ein paar Pfund nach oben und unten.</div></div></p>
<h3>Diätmittel können beim Abnehmen helfen</h3>
<p>Der Markt für Diätmittel ist gewaltig.</p>
<p>Es gibt alle Arten von Mittelchen, die von sich behaupten, besonders wirksam zu sein. Leider können sie dies in Studien nie beweisen.</p>
<p>Der Hauptgrund, warum Sie bei manchen Menschen wirken, ist der Placebo Effekt. Menschen glauben den Werbeversprechen und wollen, dass ihnen die Mittel beim Abnehmen helfen. Dadurch werden sie häufig bewusster in ihrer Nahrungsauswahl.</p>
<p>Es gibt sicher ein paar Mittel, die einen geringen Einfluss auf das Gewicht haben. Sie können damit ein paar Pfunde verlieren, aber nur solange Sie diese Mittel einnehmen.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Die meisten Schlankheitsmittel sind komplett nutzlos. Die besten helfen Ihnen vielleicht ein paar Pfunde zu verlieren.</div></div></p>
<h3>Übergewicht ist eine Frage der Willenskraft, nicht der Biologie</h3>
<p>Es ist völlig falsch zu glauben, dass Übergewicht oder Adipositas nur eine Frage der Willenskraft ist.</p>
<p>Es gibt genetische Marker, die mit Fettsucht in Verbindung stehen. Genauso steigern medizinische Belastungen (Schilddrüsenunterfunktion, PCOS (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polyzystisches_Ovar-Syndrom">Polyzystisches Ovar Syndrom</a>), Depressionen) das Risiko zum Übergewicht.</p>
<p>Der Körper hat verschiedene Hormone und Wege, die dazu da sind, das Körpergewicht zu regulieren. Bei übergewichtigen Menschen funktionieren diese nicht mehr richtig und machen es dadurch schwieriger, Gewicht dauerhaft zu verlieren.</p>
<p>Eine Resistenz zum Hormon &#8222;Leptin&#8220; ist ein Hauptgrund für Adipositas.</p>
<p>Leptin signalisiert dem Gehirn, dass Genug Nahrung aufgenommen wurde. Fehlt das Hormon, glaubt das Gehirn, dass Sie hungern.</p>
<p>Hier mit Willenskraft und weniger Nahrung anzukämpfen ist auf Dauer völlig aussichtslos.</p>
<p>Selbst Säuglinge werden heute schon übergewichtig und haben ständig Hunger. Hier liegt der Weg nicht darin weniger zu Essen, sondern das richtige zu Essen.</p>
<p>Ob und wieviel jemand isst, wird von der Physiologie und der Biochemie gesteuert.</p>
<p>Solange Sie Nahrungsmittel zu sich nehmen, die den Appetit steigern, nützt Ihre Willenskraft nichts.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Adipositas ist eine komplexe Störung. Es gibt genetische, biologische und Umweltfaktoren, die einen großen Effekt auf Ihr Körpergewicht haben. Willenskraft gehört nicht dazu.</div></div></p>
<h3>Weniger Essen und mehr bewegen ist ein guter Tipp</h3>
<p>Körperfett ist gespeicherte Energie (Kalorien)</p>
<p>Um Fett zu verlieren, müssen mehr Kalorien verbrannt werden, als in Ihre Fettzellen aufgenommen werden.</p>
<p>Aus diesem Grund scheint es logisch zu sein, dass weniger Essen und mehr Bewegung, zu Gewichtsverlust führen sollte.</p>
<p>Trotzdem ist dies ein völlig nutzloser Ratschlag für Menschen mit Gewichtsproblemen. Die meisten Menschen, die diesen Ratschlag befolgen, nehmen kurzfristig ab und auf lange Zeit zu. Dafür gibt es physiologische und biochemische Gründe.</p>
<p>Bewegung ist gesund, zum Abnehmen aber völlig nutzlos. Bewegung macht hungrig, dann noch weniger essen, kann auf Dauer nicht funktionieren.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Jemand die Empfehlung zu geben &#8222;Iss weniger und beweg dich mehr&#8220; ist absolut nutzlos. Kein Mensch hungert freiwillig sein Leben lang.</div></div></p>
<h3>Kohlenhydrate machen dick</h3>
<p>LowCarb ketogene Ernährung hilft beim Abnehmen. Das ist wissenschaftlich bewiesen.</p>
<p>Wenn Sie die Kohlenhydrate in Ihrer Nahrung begrenzen und gleichzeitig die Fettzufuhr steigern, werden Sie langfristig abnehmen.</p>
<p>Dies bedeutet nicht, dass Kohlenhydrate generell schlecht sind. Problematisch sind die verarbeiteten Kohlenhydrate: Brot, Nudeln, Zucker, Süßigkeiten und viele Fertiggerichte. Kohlenhydrate aus Gemüse dagegen, sind sehr gesund und machen satt.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Eine LowCarb ketogene Ernährung hilft beim Abnehmen. Achten Sie bei Kohlenhydraten auf natürliche unverarbeitete Nahrungsmittel.</div></div></p>
<h3>Fett macht Sie fett</h3>
<p>Körperfett ist gespeichertes Fett</p>
<p>Die oft erwähnte Formel lautet daher: Wenn Sie mehr Fett essen, werden Sie fetter. Klingt logisch!</p>
<p>Allerdings sind die Dinge nicht so einfach. Fette machen Sie nicht einfach fett, außer vielleicht den Fetten in Junk Food, wie Pommes frites, Hamburger, Pizza etc.</p>
<p>Solange die Gesamtkalorienzahl im Rahmen ist, wird Fett Sie nicht fett machen. Im Gegenteil, ein hoher Fettanteil in Ihrer Nahrung macht Sie länger satt und senkt die Gesamtkalorienzufuhr auf Dauer.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fett wurde und wird auch heute noch für die Adipositas Epidemie verantwortlich gemacht. Fakt ist allerdings, diese massive Zunahme an Übergewicht in der Bevölkerung entstand erst, nachdem wir auf sogenannte Experten (DGE ua.) gehört haben. Der Fettkonsum wurde reduziert, dafür wurde der Kohlenhydratkonsum erhöht. Folge ist unsere übergewichtige Bevölkerung.</div></div></p>
<h3>Frühstück ist wichtig um Gewicht zu verlieren</h3>
<p>Oft wird behauptet, dass Menschen, die kein Frühstück zu sich nehmen, später umso mehr essen.</p>
<p>Essen Sie, wenn Sie hungrig sind, nicht weil es eine bestimmte Uhrzeit hat. Für eine Reduzierung des Gewichts ist es vorteilhaft, mindestens 12-16 Stunden nichts zu essen. Für viele Menschen ist es daher am einfachsten auf das Frühstück zu verzichten. Ich esse seit über einem Jahr kein Frühstück mehr und habe seit dieser Zeit mehr als 7 Kilogramm verloren.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Auf das Frühstück zu verzichten, kann beim Abnehmen helfen, weil die Bauchspeicheldrüse eine längere Erholungsphase hat. Besonders für Kinder mit ADHS kann der Verzicht auf ein kohlenhydratreiches Frühstück schon mehr als hilfreich sein.</div></div></p>
<h3>Dicke Menschen sind krank, dünne Menschen sind gesund</h3>
<p>Es ist richtig, dass Menschen mit Übergewicht höhere Risiken für chronische Krankheiten haben.</p>
<p>Dies sind unter anderem Typ 2 Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs.</p>
<p>Trotzdem gibt es eine Vielzahl von übergewichtigen Menschen, die Gesund sind und eine Menge dünner Menschen, die diese chronischen Krankheiten haben.</p>
<p>Es ist entscheidend wo sich das Fett ablagert. Wenn Sie äußerlich schlank sind, aber sich das Fett in Ihren Eingeweiden sammelt, erhöht dies das Risiko für metabolische Krankheiten. Besonders gefährlich ist es bei übergewichtigen Menschen mit Bauchfett.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist subkutanes Fett, also Fett unter der Haut, mehr ein kosmetisches, als ein krankmachendes Problem.</p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Es ist entscheidend, wo sich das Fett bei Ihnen sammelt. Gefährlich ist das Fett um die Organe. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie schlank oder fett sind.</div></div></p>
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		<title>5:2 Diät im Test bewertet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 19:06:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[5:2 Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Intervallfasten]]></category>
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					<description><![CDATA[Funktioniert die 5:2 Diät Ernährungsform? Zur Zeit aktuell ist die 5:2 Diät. Dies bedeutet 5 Tage normal Essen und an 2 Tagen die Kalorienzufuhr reduzieren. Wie ist diese Ernährung in der Praxis ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_pb_specialty_fullwidth et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Funktioniert die 5:2 Diät Ernährungsform?</h2>
<p>Zur Zeit aktuell ist die 5:2 Diät. Dies bedeutet 5 Tage normal Essen und an 2 Tagen die Kalorienzufuhr reduzieren.</p>
<ul>
<li>Wie ist diese Ernährung in der Praxis umsetzbar?</li>
<li>Knurrt an den Fasttagen ständig der Magen?</li>
<li>Was sollte ich Essen?</li>
<li>Wie lange sollte man diese Diät durchführen?</li>
<li>Wie wird die Diät in die Praxis umgesetzt?</li>
<li>Nimmt man wirklich ab?</li>
</ul>
<h3>Mit der 5:2 Diät nehmen Sie ab</h3>
<p>Die gute Nachricht vorweg. Wenn Sie sich an die 5:2 Diät halten, werden Sie Gewicht verlieren. Nachteil wie bei jeder Diät: Nur solange Sie diese Diät auch durchhalten. Nach einer Rückkehr zu normalen Essgewohnheiten, werden Sie wieder zunehmen.</p>
<h3>Wie kann ich diese Ernährungsform für mich umsetzen?</h3>
<p>Bei der 5:2 Diät essen Sie 5 Tage normal und legen 2 Fastentage in der Woche ein. Diese können am Stück oder über die Woche verteilt sein. Während der Fastentage beschränken Sie die Kalorienaufnahme auf ein Minimum.</p>
<h4>Nachteil der 5:2 Fastendiät</h4>
<p>Die 5:2 Diät hat einen großen Nachteil. Wenn Sie nicht gleichzeitig Ihre Ernährungsgewohnheiten ändern, wird Ihnen an den Fasttagen der Magen knurren. Solange Sie Ihre Energie aus vorwiegend kohlenhydratreicher Nahrung (Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln) beziehen, haben Sie, sobald diese Lebensmittel verdaut sind, wieder Hunger.</p>
<p>Kohlenhydratreiche Ernährung wird vom Körper sehr schnell in Glukose umgebaut. Da aber der Blutkreislauf nur eine Blutzuckermenge von einem Teelöffel tolerieren kann, wird Insulin produziert. Die Aufgabe des Insulins ist es, Glukose aus der Blutbahn in die Zellen zu bringen. Sind die Zellen voll mit Glukose oder Glukose intolerant, liefert das Insulin die Glukose in der Leber ab. Dort wird die Glukose in Glykogen umgewandelt. Allerdings sind auch die Glykogenspeicher der Leber begrenzt. Wenn die Glykogenspeicher voll sind, baut die Leber deshalb die Glukose gleich in Fett um.</p>
<p>Sobald die Blutzuckermenge durch das Insulin zu niedrig wird, gibt Ihr Körper Signale, dass er Energie braucht. Sie bekommen sehr schnell Heißhunger. Deshalb ist die 5:2 Diät bei &#8222;normaler&#8220; kohlenhydratreicher Ernährung (wie sie von der DGE &#8211; Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlen wird, auf Dauer keinen Erfolg haben.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Kalorieneinsparung bei der 5:2 Diät</h4>
<p>Rein rechnerisch können Sie bei der 5:2 Diät zwischen 2000 &#8211; 3000 Kalorien einsparen. Allerdings ist mittlerweile bekannt, dass reines Kalorienzählen nichts bringt. Es kommt darauf an, wie schnell die aufgenommenen Kalorien in Energie umgesetzt werden. Hier ist eine LowCarb Ernährung klar im Vorteil.</p>
<h4>Angeblich kein JoJo Effekt bei der 5:2 Diät</h4>
<p>Von den Befürwortern der Diät wird behauptet, dass es keinen Jojo Effekt gibt und die Kilo nur so wegschmelzen. Ich weiß allerdings nicht, ob jemand diese Diät mit den zwei Fastentage dauerhaft durchhalten wird. Eins ist sicher, wenn diese Fastentage wieder weggelassen werden, kommt auch der Jojo Effekt.</p>
<h2>Der bessere Weg</h2>
<p>Wenn Sie Ihr Gewicht dauerhaft reduzieren wollen, empfehle ich Intermittierendes Fasten (Intervallfasten). Das kann man auch 16:8 nennen. Es bedeutet Sie Essen während 8 Stunden und gönnen Ihrer Bauchspeicheldrüse 16 Stunden Erholung.</p>
<p>Am leichtesten funktioniert dies, wenn Sie auf das Frühstück verzichten. Nehmen Sie nur Mittag- und Abendessen zu sich, liegt dies in dem 8 Stunden Bereich. Besteht Ihre Abendmahlzeit aus reichlich Fett und wenig Kohlenhydrate werden Sie am Morgen keinen Hunger haben und ohne knurrenden Magen bis zum Mittag aushalten.</p>
<p>Ich wende Intermittierendes Fasten seit fast 18 Monaten an. Lediglich im Urlaub und an Wochenenden mache ich eine Ausnahme. Probieren Sie es aus, wir unterstützen Sie gerne auf dem Weg zum Wunschgewicht.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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