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	<title>Ernährung | mindbodysystem</title>
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	<description>Der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit</description>
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	<title>Ernährung | mindbodysystem</title>
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		<title>COVID-19 und Metabolisches Syndrom &#8211; Könnte die Ernährung der Schlüssel sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mind Body System]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 12:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[metabolisches Syndrom]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Coronavirus SARS-CoV-2 und Ernährung Bei der aktuellen COVID-19-Pandemie schreiben die Regierungen soziale Distanzierung und gute Handhygiene vor, aber den potenziellen Auswirkungen der Ernährung auf die Gesundheit wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Schlechte Ernährung trägt am stärksten zur Belastung durch chronische, lebensstilbedingte Krankheiten wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Am 30. Mai 2020 berichteten die CDC [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Coronavirus SARS-CoV-2 und Ernährung</h2>
<p>Bei der aktuellen COVID-19-Pandemie schreiben die Regierungen soziale Distanzierung und gute Handhygiene vor, aber den potenziellen Auswirkungen der Ernährung auf die Gesundheit wird wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Schlechte Ernährung trägt am stärksten zur Belastung durch chronische, lebensstilbedingte Krankheiten wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Am 30. Mai 2020 berichteten die CDC (Centers for Disease Control and Prevention), dass unter den COVID-19-Fällen die beiden häufigsten gesundheitlichen Grunderkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (32%) und Diabetes (30%) waren. Die Krankenhausaufenthalte waren bei Patienten mit einer gemeldeten Grunderkrankung (45,4%) sechsmal so hoch wie bei Patienten ohne gemeldete Grunderkrankung (7,6%). Bei Patienten mit berichteten Grunderkrankungen waren die Todesfälle 12-mal höher (19,5%) als bei Patienten ohne berichtete Grunderkrankungen (1,6%). Zwei Drittel der Menschen in Grossbritannien, die ernsthaft an COVID-19 erkrankt sind, waren übergewichtig oder adipös, und 99% der Todesfälle in Italien betrafen Patienten mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Herzerkrankungen. Diese Erkrankungen, die unter der Bezeichnung Metabolisches Syndrom bekannt sind, sind mit einer beeinträchtigten Immunfunktion4 und schwerwiegenderen Symptomen und Komplikationen von COVID-19 verbunden.</p>
<p>Ein wichtiger Faktor, der die Pathophysiologie des metabolischen Syndroms steuert, ist die Insulinresistenz, definiert als eine gestörte biologische Reaktion auf Insulin, das Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Die Dysregulation des Blutzuckerspiegels spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungen und Atemwegserkrankungen. Eine Studie an Patienten mit COVID-19 mit vorbestehendem Typ-2-Diabetes zeigte, dass diejenigen mit einer besser regulierten Blutzuckereinstellung besser abschnitten als diejenigen mit einer schlechten Blutzuckereinstellung. Insbesondere war ein gut kontrollierter Blutzucker (glykämische Variabilität innerhalb von 3,9-10,0 mmol/L) im Vergleich zu Personen mit schlecht kontrollierter Blutzuckereinstellung (glykämische Variabilität von mehr als 10,0 mmol/L) mit weniger medizinischen Eingriffen, größeren Organverletzungen und einer geringeren Gesamtmortalität während des Krankenhausaufenthalts verbunden. Eine andere Studie zeigte, dass hospitalisierte Patienten mit Hyperglykämie, die mit einer Insulininfusion behandelt wurden, ein geringeres Sterberisiko durch COVID-19 hatten als Patienten ohne Insulininfusion, was wahrscheinlich auf reduzierte Entzündungsmediatoren zurückzuführen war.</p>
<p>Der wichtigste Faktor, der den Blutzuckerspiegel bestimmt, ist der Verzehr von Nahrungskohlenhydraten, d.h. von raffinierten Kohlenhydraten, Stärke und Einfachzucker. Die offiziellen Ernährungsempfehlungen der meisten westlichen Länder befürworten jedoch eine fettreduzierte (fettarme), kohlenhydratreiche Ernährung, die eine Hyperglykämie verschlimmern kann. Diese Ernährungsempfehlungen bilden die Grundlage für Speisepläne in Pflegeheimen und Krankenstationen, in denen Menschen mit COVID-19 und vorbestehendem metabolischen Syndrom sich in der Genesungs- und Erholungsphase befinden.</p>
<p>Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Pflegeheime und Krankenhäuser. Da sich die Menschen zu Hause selbst isolieren, horten viele von ihnen nicht verderbliche Grundnahrungsmittel, die billig sind, wie (kohlenhydratreiche) Nudeln, Brot, Reis und Getreide. Unser Nahrungsmittelangebot wird von stark verarbeiteten, verpackten Lebensmitteln dominiert; 71% der in den USA erhältlichen Lebensmittel werden als &#8222;<strong>ultra-verarbeitet</strong>&#8220; eingestuft. Lebensmittel und Getränke wie Pizza, Donuts und Fruchtsäfte und andere zuckerhaltige Getränke können Hyperinsulinämie und Entzündungen auslösen, insbesondere bei Menschen mit metabolischem Syndrom.</p>
<h3>Low-Carb Ernährung und Covid-19</h3>
<p>Da die Welt mit der schnellen Übertragung eines neuartigen Virus konfrontiert ist, gab es bisher wenig Gelegenheit, Studien darüber durchzuführen, ob Patienten mit COVID-19 bei kohlenhydratarmer Ernährung im Vergleich zu anderen Diäten besser abschneiden. Es gibt jedoch stichhaltige Beweise dafür, dass die Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr eine sichere und wirksame Methode ist, um eine gute Blutzuckereinstellung und Gewichtsabnahme zu erreichen und den Bedarf an Medikamenten bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes zu verringern. Eine systematische Übersicht, in der kohlenhydratarme und fettarme Diäten miteinander verglichen wurden, zeigte, dass die kohlenhydratarme Ernährung sowohl für die Blutzuckereinstellung als auch für die kurz- und langfristige Begrenzung der kardiovaskulären Risikofaktoren bei Menschen mit Typ-2-Diabetes überlegen war.</p>
<p>Die Vorteile einer kohlenhydratarmen Ernährung wurden bisher nur zögerlich akzeptiert, vor allem wegen des Widerspruchs zu den offiziellen Ernährungsrichtlinien, die empfehlen, dass Kohlenhydrate zwischen 45 und 65 Prozent der täglichen Gesamtkalorien ausmachen sollten, aber in den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte erzielt. So veröffentlichte Diabetes Australia im Jahr 2018 eine Stellungnahme, in der es verlässliche Belege dafür gab, dass eine kohlenhydratarme Ernährung sicher und nützlich sein kann, um den Blutzuckerspiegel zu senken, das Körpergewicht zu reduzieren und Herzkrankheits-Risikofaktoren wie erhöhtes Cholesterin und erhöhten Blutdruck in den Griff zu bekommen. Darüber hinaus befürworteten 2019 die American Diabetes Association und 2020 Diabetes Canada beide eine kohlenhydratarme Ernährung als praktikable Option zur Verbesserung des Blutzuckerspiegels und zur möglichen Reduzierung der Medikation bei Personen mit Typ-2-Diabetes.</p>
<p>Es gibt einige medizinische Einrichtungen, die eine Vorreiterrolle spielen. Ein in den USA ansässiges Krankenhaus in West Virginia ist Forderungen nachgekommen, das Essensumfeld für seine Patienten zu verbessern, indem es alle zuckerhaltigen Getränke aus seinen Verkaufsautomaten und Cafeterien entfernt. Das Jefferson Medical Center ist auch eines der ersten Krankenhäuser in den USA, das seinen Diabetespatienten kohlenhydratarme Mahlzeiten anbietet. Das Tameside Hospital in Manchester war das erste in Großbritannien, das alle Zuckerzusätze aus den Mahlzeiten entfernte, die es für Besucher und Mitarbeiter des Gesundheitswesens zubereitet, und es hat zuckerhaltige Snacks und kohlensäurehaltige Getränke von seinem Speiseplan gestrichen.</p>
<h3>Mit diesen einfachen Maßnahmen können Sie das Risiko minimieren, an Coronavirus SARS-CoV-2 zu erkranken</h3>
<p>Die Einschränkung von Nahrungskohlenhydraten ist ein einfacher und sicherer Eingriff, der zu einer raschen Verbesserung der Blutzuckereinstellung führt und neben der üblichen Versorgung im medizinischen oder häuslichen Bereich durchgeführt werden kann. Während die Pathophysiologie von COVID-19 multifaktoriell ist, gehört die Insulinresistenz zu den stärksten Determinanten einer gestörten Stoffwechselfunktion. Da 88% der US-Bevölkerung metabolisch ungesund sind, ist das Ausmass, in dem sie zur Schwere der COVID-19-Infektion beiträgt, wahrscheinlich erheblich. Daher sollte die in Grossbritannien vorgeschlagene Einführung von Ernährungsempfehlungen für Menschen mit dem zugrunde liegenden metabolischen Syndrom20 weltweit von Regierungen und politischen Entscheidungsträgern stärker unterstützt werden, um die Belastung durch bereits bestehende Stoffwechselkrankheiten bei denjenigen, die jetzt und in Zukunft an COVID-19 erkranken, zu mindern.</p>
<p>Quellen<br />
https://ebm.bmj.com/content/early/2020/07/09/bmjebm-2020-111451?fbclid=IwAR2JQVEK3fk-c9M_0GOtnfU6Mz6A9_4pSZD5gCtEYC17emBaFoISepB8eWU</p>
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		<title>Stollen &#8211; LowCarb &#8211; LCHF und glutenfrei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 06:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Christstollen]]></category>
		<category><![CDATA[Glutenfrei]]></category>
		<category><![CDATA[LowCarb]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Stollen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Stollen gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu</h3>
<p>Hier ein LowCarb LCHF Rezept für den Weihnachtsklassiker. Dieser Stollen lässt Sie die Varianten vom Bäcker oder Supermarkt nach dem ersten Bissen vergessen.</p>
<p>Genießen Sie den feinen marzipanartigen Geschmack. Wertvolle Zutaten sorgen für ein einzigartiges Stollenerlebnis. Kein Vergleich zu den üblichen Mehl haltigen Stollen.</p>
<p>Traditionell ist ein Stollen ein Kuchen aus Hefeteig mit Fett und Trockenfrüchten.</p>
<p>Diese glutenfreie LowCarb Stollenvariante verzichtet auf Mehl und verwendet dafür hochwertige Zutaten wie Mandel- und Kokosmehl.</p>
<p>Allgemein werden Stollen ganzjährig hergestellt. Wenn man sie (wie traditionell überwiegend) in der Advents- und Weihnachtszeit herstellt oder verzehrt, bezeichnet man sie auch als Christstollen oder Weihnachtsstollen.</p>
<p>Im Rahmen einer gewichtsbewußten Ernährung empfielt es sich, den Stollen nur in der Vorweihnachtszeit zu genießen.</p>
<h4>LowCarb Stollen &#8211; für den Genuß ohne Reue!</h4></div>
			</div><div class="et_pb_with_border et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0 et_animated et-waypoint">
				
				
				
				
				<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1.jpg" class="et_pb_lightbox_image" title="Leckerer LowCarb Christstollen - ohne Mehl, daher glutenfrei. Schmeck herrlich nach Marzipan"><span class="et_pb_image_wrap has-box-shadow-overlay"><div class="box-shadow-overlay"></div><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1.jpg" alt="Leckerer LowCarb Christstollen - ohne Mehl, daher glutenfrei. Schmeck herrlich nach Marzipan" title="LowCarb Christstollen - LCHF und glutenfrei" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1.jpg 1000w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1-300x169.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1-768x432.jpg 768w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2017/12/stollen1-610x343.jpg 610w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" class="wp-image-29444" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Zubereitung LowCarb Stollen &#8211; LCHF und glutenfrei</h3>
<p>Erythrit, Eier und geschmolzene Butter schön cremig schlagen.</p>
<p>Mandel-, Kokosmehl, Haselnüsse, Mandelstifte, Flohsamenschalen, Backpulver, Salz, Muskat und Vanille gut vermischen, dann zu der Eier-Buttercreme geben und mit Knethaken oder Küchenmaschine gut vermengen.</p>
<p>Jetzt den Quark, Rum und Bittermandelaroma hinzufügen und weiter verrühren.</p>
<p>Zitronat, Orangeat, Zitronenzesten und evtl. Rumrosinen vermischen, in den Stollenteig geben und verrühren.</p>
<p>Zum Schluss den Stollenteig mit den Händen kurz durchkneten, einen Laib formen, auf das Backblech (gefettet oder mit Backpapier) legen und wie angegeben backen.</p>
<p><strong><em>Ober-/Unterhitze 160°  45 – 55 Minuten</em></strong></p>
<p>Nach dem Backen (Stäbchenprobe) den noch heißen Stollen mit der restlichen Butter bestreichen.</p>
<p>Etwas auskühlen und die Butter aufsaugen lassen.</p>
<p>Dann nach Belieben die gestaubte Süße über den LowCarb Stollen sieben.</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div class="et_pb_text et_pb_module et_pb_bg_layout_light et_pb_text_align_left et_pb_text_22">
<h4>Tipps</h4>
<p>Die Rumrosinen haben den Vorteil, dass sie beim Backen nicht verbrennen und bitter werden, sollten sie auf der Außenseite des LowCarb Stollens liegen.</p>
<p>Falls man das Erythrit selbst staubt (in einer elektrischen Kaffeemühle), kann man den Vanillezucker gleich mit stauben.</p>
<p>Falls man noch etwas Raffinesse in den LowCarb Stollen bringen möchte, kann man die Mandelstifte leicht anrösten, bevor man sie in den Teig gibt.</p>
<p>Durch den hohen Anteil an Mandelmehl schmeckt der Stollen lecker nach Marzipan.</p>
<p>Möchte man noch mehr Kohlenhydrate sparen (Zitronat und Orangeat haben etwa 60g Zucker auf 100g Packung), kann das Zitronat und Orangeat auch durch Trockenfrüchte, wie Datteln und Feigen ersetzt werden. Diese haben zwar auch Zucker, geben dem Stollen aber eine leckere Gewürznote.</p>
<p>Die Menge an Zucker kann in dem Stollen vernachlässigt werden. Auf ein Stück gerechnet, bleibt nicht viel Zucker übrig.</p>
<p>Das Stollen Grundrezept stammt von schwarzgrueneszebra.de</p>
</div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="et_pb_text et_pb_module et_pb_bg_layout_light et_pb_text_align_left et_pb_text_22">
<h2>Stollen &#8211; die Geschichte</h2>
<p>Die Germanen haben ihn wohl erfunden, den Christstollen, König der Weihnachtsbackwaren. Aber das ist lange her.</p>
<p>In Naumburg an der Saale wird er 1330 durch ein bischöfliches Privileg für die Bäckerzunft erstmals erwähnt. Zunächst bestand der Stollen nur aus folgenden Zutaten: Mehl, Hefe und Wasser.</p>
<p>Leckereien wie Rosinen und Marzipan kamen erst später dazu. Die Ursache haben die sparsamen Zutaten in den katholischen Dogmen, denn zur Fastenzeit waren Butter und Milch streng verboten. Auf Nachfragen und Bitten des Kurfürsten Ernst von Sachsen und seinem Bruder Albrecht an den damaligen Papst Innozenz VIII wurde das Butterverbot schließlich im Jahr 1491 aufgehoben und die gehaltvollen Zutaten durften im Christstollen verbacken werden.</p>
<p>Im Mittelalter hat sich das Stollenbacken zu einer hohen Kunst entwickelt. Um 1496 wurden bereits &#8222;Christbrote uff Weihnachten&#8220; als Handelsware auf den Märkten verkauft.</p>
<p>Mit dem Jahr 1560 wurde es Tradition, dass die Stollenbäcker ihrem Landsherrn zu Weihnachten einen oder zwei Stollen schenkten. Damals waren die Gebäckstücke noch bis zu 36 Pfund schwer.</p>
<p>Die wachsende Bedeutung im 17. Jahrhundert hing nicht unwesentlich mit dem Wirken der Ostindischen Company zusammen, welche zu dieser Zeit einen schwunghaften Handel mit Gewürzen führte, die auch für Christstollen Verwendung fanden.</p>
<p>Für den Christstollen sind alle diese exotischen Ingredienzen nach wie vor von entscheidender Bedeutung. Sie verleihen ihm seinen besonderen Geschmack und stellen das Charakteristische an dem Stollen dar.</p>
</div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Zubereitungszeit LowCarb Stollen</h3>
<p>Vorbereitung:       20 &#8211; 30 Minuten Backdauer:            ca. 45 &#8211; 55 Minuten</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Backofentemperatur:</h3>
<p>160° Ober-/Unterhitze</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Zutaten für die LowCarb Stollen:</h3>
<p>200 g Butter schmelzen / zum Bestreichen 50 g später extra</p>
<p>110 g Erythrit + 25 g zum Bestreuen</p>
<p>2 Eier</p>
<p>200 g Mandelmehl</p>
<p>50 g Kokosmehl</p>
<p>100 g gem. Haselnüsse</p>
<p>100 g Mandelstifte</p>
<p>10 g gem. Flohsamenschalen</p>
<p>1 Päckchen Backpulver</p>
<p>1 Prise Salz 1 Msp. Muskat</p>
<p>Vanille &#8211; Mark 1 Schote oder ½ TL gem. Vanille oder ½ bis 1 TL Vanillearoma</p>
<p>250 g Quark 40 %</p>
<p>1 ½ kl. Fläschchen Bittermandelaroma á 2 ml</p>
<p>2 cl brauner Rum</p>
<p>50 g Zitronat</p>
<p>50 g Orangeat</p>
<p>Zitronenschale/-zesten &#8211; ½ bis 1 Zitrone</p>
<p>1 Päckchen Vanillezucker</p>
<p>falls man mag: 1 EL Rumrosinen</p>
<p>Zum Bestreuen: eine Mischung aus 25 g Erythrit gestaubt und 1 Päckchen Vanillezucker.</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wahrheit über Fleisch</title>
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					<comments>https://www.mindbodysystem.de/die-wahrheit-ueber-fleisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 13:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[L-Carnitin]]></category>
		<category><![CDATA[Omega 6-Fette]]></category>
		<category><![CDATA[Omega-3 Fettsäure]]></category>
		<category><![CDATA[TMAO]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_pb_specialty_fullwidth et_section_specialty" >
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wie gesund oder schädlich ist der Verzehr von Fleisch wirklich?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Haben Fleischesser wirklich ein höheres Krebsrisiko oder sieht die Wahrheit ganz anders aus?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><span style="font-size: x-large;">Die größten Mythen über Fleisch</span></strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Fleisch verursacht Entzündungen wegen der Sialinsäure Neu5Gc</h5>
<p>Haben Sie schon von Neu5Gc gehört? Es ist ein Zuckermolekül in rotem Fleisch. Menschen besitzen es seit etwa 3 Millionen Jahren nicht mehr. Einige Ärzte bringen Neu5Gc als potentielles Krebs- und Entzündungsrisiko ins Spiel.</p>
<p>Weil Menschen Antikörper gegen Neu5Gc haben, glauben diese Ärzte, es wäre ein Signal für unseren Körper Neu5Gc zu attackieren und dadurch Entzündungen hervorzurufen.</p>
<p>Möglich? Vielleicht. Plausibel? <strong>Nein!</strong></p>
<p>Wäre dies der Fall, wären chronische Entzündungen in der Zeit vor der Agrarrevolution gang und gebe gewesen, sie waren es aber nicht. Weiterhin wären eindeutig steigende Entzündungen bei höherem Fleischkonsum an der Tagesordnung &#8211; sind es aber nicht. In beiden Fällen ist das Gegenteil sichtbar.</p>
<p>Viele Studien zeigen, wenn Sie Kohlenhydrate durch rotes Fleisch ersetzen, reduziert dies Entzündungen im Körper. Menschen, die eine von rotem Fleisch dominierte Ernährung haben, haben ähnliche Entzündungsmarker wie Menschen, die eine Fisch dominierte Ernährung haben</p>
<p>&#8211; <strong>die ultimative Anti Entzündungs Ernährung.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Fleisch verursacht Entzündungen aufgrund der Arachidonsäure</h5>
<p>Eine weitere mutmaßliche Entzündungsursache ist Arachidonsäure. Interessanterweise ist Arachidonsäure eine langkettige ungesättigte Omega-6 Fettsäure. Der Gehalt in Fleisch ist aber gering.</p>
<p>Wichtiger ist die Tatsache, dass Arachidonsäure bei Fleisch in einer guten Balance mit der langkettigen Omega-3 Fettsäure (EPA und DHA) vorkommt.</p>
<p>Somit ist Arachidonsäure bei einer Ernährung mit Fleisch aus natürlicher Haltung kein Problem. Anders sieht es bei Fleischkonsum in Verbindung mit kohlenhydrat- und zuckerreicher Ernährung aus (Fastfood mit Hamburger, Pizza, Döner etc.).</p>
<p>Hier kann zu einer verstärkten hormonell gesteuerten Einschleusung von Arachidonsäure in die Zellen kommen. Stark Linolsäure haltige Pflanzenöle und davon abgeleitete Produkte enthalten selbst kaum die reine Arachidonsäure, jedoch tragen die Baustoffe zu deren Bildung bei und unterdrücken zusätzlich natürliche Gegenspieler der Arachidonsäure (z. B. Omega-3-Fettsäuren).</p>
<p>Deshalb haben ursprüngliche Völker, die viel Fleisch aber wenig Kohlenhydrate konsumieren, überhaupt kein Problem mit Arachidonsäure. Erst unsere moderne Ernährung fördert Entzündungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Fleisch führt zu Herzkrankheiten</h5>
<p>PETA zitiert gerne eine Studie aus dem Journal Nature: Eine Gruppe von Forschern rund um Robert Koeth und Stanley Hazen von der Cleveland Klinik, Ohio führte diese Studie durch. Die Studie vermutet folgendes: Durch Stoffwechselvorgänge bei der Verdauung von L-Carnitin, einem Nährstoff aus rotem Fleisch, wird Arteriosklerose gefördert.</p>
<p>Der Stoffwechselvorgang, den die Forscher Hazen, Kloeth et al als kritisch beschreiben, ist der Folgende: Aus L-Carnitin produzieren Darmbakterien den Stoff trimethylamin-N-oxid (TMAO), welcher wiederum mit einem erhöhten Arteriosklerose-Risiko korreliert.</p>
<p>Bei genauer Betrachtung der Studie fällt folgendes auf: Die erste Studie war eine Beobachtungsstudie mit nur 6 Personen (fünf Fleischesser, ein Vegetarier), die zweite Studie wurde nur an Mäusen durchgeführt. Diese erhielten ein isoliertes Carnitin Nahrungsergänzungsmittel, kein Fleisch.</p>
<p>Schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Studie reflektierten verschiedene Ernährungswissenschaftler die Studie und bezeichneten sie als konzeptionell fehlerhaft, und warnten vor den nicht haltbaren oder gar falschen Schlussfolgerungen.</p>
<p>Verschiedene große Humanstudien haben, zuletzt 2011, nachgewiesen, dass der oft zitierte Zusammenhang zwischen der Einnahme Cholesterinhaltiger Lebensmittel und dem Herzinfarktrisiko nicht existiert.</p>
<p>Ernährungsexperte Dr. Chris Masterjohn bemängelt unvollständige Daten im Studiendesign und sehr weite Sprünge in der Logik (http://www.westonaprice.org/blogs/cmasterjohn/2013/04/10/does-carnitine-from-red-meat-contribute-to-heart-disease-through-intestinal-bacterial-metabolism-to-tmao/).<br />
Schon eine frühere Studie derselben Autoren habe gezeigt, dass Cholinsalze aus der Studie sich erheblich von den Cholinsalzen in der Ernährung unterscheiden würden. Daher sei der Zusammenhang von  L-Carnitin + Cholin = TMAO nicht gegeben.</p>
<h6>TMAO wird nicht nur aus Fleisch, sondern aus vielen Lebensmitteln gebildet</h6>
<p>Die kritische Zwischensubstanz TMAO wird durch Fleisch (und damit L-Carnitin) nicht mehr gebildet als durch Obst und Gemüse! Eine Studie bereits aus dem Jahr 1999 hat die Verstoffwechselung von 46 verschiedenen Lebensmitteln zu TMAO mit einer Kontrollgruppe verglichen. Mit dabei so prominente, gesunde Lebensmittel wie:</p>
<p>Tomaten<br />
Kartoffeln<br />
Ananas<br />
Orangen<br />
Karotten<br />
Erdnüsse<br />
Pfirsiche<br />
Äpfel<br />
und eben auch Fleisch.</p>
<blockquote><p>Ergebnis: Keines der Lebensmittel hat zu einem signifikanten Unterschied in der Synthese von TMAO (gemessen an der Ausscheidung von TMAO) ergeben. Fleisch resultierte zu einer etwas geringeren Menge an dem angeblich gefäßschädigenden TMAO als z.B. Kartoffeln, Pfirsiche, Karotten oder Tomaten!</p></blockquote>
<p>Lediglich eine fischreiche Ernährung führte zu erhöhten TMAO-Ausscheidungen. Heilbutt generierte in der Untersuchung eine TMAO-Menge, die 107-mal so hoch war wie rotes Fleisch!</p>
<p>Fischreiche Ernährung aber, das ist gesichert, ist eine für die Gefäße sehr gesunde Ernährung. Eskimos, die kaum Fleisch und sehr viel Fisch essen, kennen fast keine Gefäßkrankheiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Fleisch verursacht Krebs wegen HAS, PAHs und AGEs</h5>
<p>Viele Beobachtungsstudien versuchen einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Krebs herzustellen. Diese Studien sind allerdings völlig wertlos aufgrund der Zusammenstellung der Daten. Zum Beispiel müssen die Studienteilnehmer oft über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren mitteilen, was sie in dieser Zeit gegessen haben. Wissen Sie noch, was Sie vor vier Wochen genau gegessen haben?</p>
<p>Dann wird alles gewertet, was ansatzweise mit Fleisch zu tun hat. So wird ein Pizzabelag, Hotdogs, Fastfood in die gleiche Kategorie, wie Fleisch aus Weidehaltung, geworfen.</p>
<p>Jeder solchen Studie steht dann eine andere gegenüber, die das genaue Gegenteil aussagt. Hängt immer nur davon ab, wer die Studie durchgeführt hat und noch wichtiger, wer sie bezahlt hat.</p>
<p>Manche Studien untersuchen, wie Fleisch zubereitet wird. Wenn Fleisch oder andere organische Substanzen (z.B. Gemüse) hocherhitzt werden, entstehen heterozyklische (aromatische) Amine und Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK oder PAH von englisch Polycyclic Aromatic Hydrocarbons). In verschiedenen Tierstudien wurde festgestellt, dass diese Substanzen krebsfördernd wirken können.</p>
<p>Deshalb ist es ratsam beim Kochen, Backen, Braten und Grillen auf moderate Temperaturen zu achten. Hilfreich ist es, beim Grillen das Fleisch in essighaltige Marinaden einzulegen. Dadurch können diese schädlichen Stoffe stark reduziert werden.</p>
<p>Manche Veganer sehen bei Fleischessern ein Problem mit AGEs (advanced glycation end products). AGEs sind in Nahrungsmitteln auch in Rohform vorhanden und ihre Menge kann um ein Vielfaches beim Kochen gesteigert werden. AGEs wurden in atherosklerotischen Plaques, atherosklerotischen Läsionen, Lipidablagerungen in glatten Gefäßmuskeln sowie in Makrophagen von Patienten mit Diabetes mellitus nachgewiesen. In den letzten Jahren mehren sich die Hinweise für die Rolle der AGEs in der Entstehung von Diabetes und Gefäßkomplikationen. Seither zeigen mehrere Studien, dass Nahrungsmittel oder Getränke, die eine hohe AGE-Konzentration aufweisen, akut die Gefäßfunktion beeinträchtigen.</p>
<p>Untersuchungen zeigen aber, dass Vegetarier oft höhere AGE Spiegel im Blut haben. Warum? Viele Vegetarier greifen zu Fertigprodukten. In hochverarbeiteten Nahrungsmitteln, wie viele Fleischersatzprodukte, sind hohe AGE Werte vorhanden.</p>
<p>Bei der Ernährung mit Fleisch (keine Wurst oder andere hochverarbeitete Fleischprodukte) sind natürliche AGE Inhibitoren, wie die Amino Säure Carnosin, enthalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Krebsgefahr bei Fleisch durch IGF-1</h4>
<p>Seit der berühmt berüchtigten China Studie (eine Art Bibel für viele Veganer) wird über Wachstumsfaktoren in tierischem Protein und dem Effekt auf Krebserkrankungen diskutiert. IGF-1 Restriktion wird mit Langlebigkeit in Verbindung gebracht.</p>
<p>Dr. T Colin Campbell und seine Studienobjekte (dies waren Mäuse) warfen schon in den 1980er Jahren einen kritischen Blick auf IGF-1. Vielleicht haben Sie auch schon diese Schlagzeilen gesehen: <strong>&#8222;Fleisch und Milchprodukte sind vielleicht genauso schädlich für ihre Gesundheit wie Rauchen.</strong>&#8220; Aber die beste Studie zu diesem Thema basierte auf einer Ernährung für Mäuse, die so aussah:</p>
<ul>
<li>Maisstärke (397 g)</li>
<li>Kasein (200 g)</li>
<li>Maltodextrin (132 g)</li>
<li>Rohrzucker (100 g)</li>
<li>Sojaöl (70 g)</li>
<li>Zellulose (50 g)</li>
</ul>
<p>Das Problem? Kasein hat nichts mit Fleisch zu tun. Es ist fast unmöglich so eine Menge an Käse zu essen (selbst wenn sie eine Maus sind) und die Krebs verhindernden Molke Inhaltsstoffe sind in normalem Käse enthalten.</p>
<p>Diese Studien isolieren auf unsinnige Art und Weise Bestandteile, die in normalen Lebensmitteln (Fertignahrung ausgenommen) vorkommen. Durch geschickte Auswahl einzelner Bestandteile kann man problemlos jedes gewünschte Studienergebnis erzielen. Kommt immer auf den Auftraggeber der Studie an.</p>
<p>Wenn diese Studien stimmen würden, müssten die Krebserkrankungen seit Jahren zurückgehen, weil immer weniger Milchprodukte verzehrt werden. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall.</p>
<p>Interessanterweise zeigen neue Untersuchungen, dass Langlebigkeit weniger mit Kalorien- und Proteinrestriktion, sondern mehr mit einer Balance der Aminosäuren zu tun hat. Mäuse, die die Amino Säure Glycin (zu finden in Knochen, Bindegewebe, Innereien etc.) erhielten, zeigten die gleichen gesundheitlichen Verbesserungen wie Mäuse, die eine kalorien- und proteinreduzierte Ernährung erhielten.</p>
<p>Selbst wenn die Ergebnisse der Mäusestudien (was immer fraglich ist) auf den Menschen übertragbar sind, hat eine krebsverhindernde Ernährung weniger mit einer Proteinreduzierung zu tun. Vielmehr wäre es sinnvoller das ganze Tier zu verwerten und sich nicht nur auf die proteinreichen Fleischstücke zu konzentrieren. Sollten Sie Probleme haben, etwas anderes als knochenlose, hautlose und geschmacklose Hühnerbrust zu essen, etwas Glycin könnte auch Ihnen helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fleisch zerstört die Umwelt weil Kühe furzen</h4>
<p>Wenn die Argumente gegen Fleisch ausgehen, wird oft die Umweltkarte gezogen. Team Tofu rechnet vor, dass 18% aller Treibhausgase durch Fleischproduktion entstehen. Der Fleischkonsum erzeugt laut deren Angaben mehr Treibhausgase als das gesamte Transportwesen in der Welt.</p>
<p>Realistisch betrachtet reduzieren Weidetiere mehr Schadstoffe als sie verursachen. Anderes als Züge, Autos und Flugzeuge, tragen Kühe dazu bei, dass die Weiden Kohlenstoff aufnehmen können. Die verhindert das Stickstoffoxid in die Umwelt gelangt. Stickstoffoxid ist nach Meinung einiger Wissenschaftler wesentlich schädlicher für die Umwelt als die Kohlenstoffemmissionen.</p>
<p>Außerdem erzeugen Weidetiere wahrscheinlich nur 3% der Methangase, keine 18%. Weidetiere helfen auch dazu bei, den Boden natürlich zu düngen und nicht mit Kunstdüngern zu vergiften. Die von vielen Vegetariern so geschätzten Getreide- und Sojaprodukte werden meist in Monokulturen mit hohem Dünger- und Pestizideinsatz erzeugt.</p>
<p>Mit anderen Worten, die Umweltverschmutzung nimmt zu, Wasser wird immer knapper und die Böden laugen wegen dem Anbau von Getreide aus, nicht wegen Kühen.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Wenn Sie sich um die Umwelt sorgen, hören Sie auf Weizen, Mais und Soja zu essen. Unterstützen sie lokale Bauern, die Weidetiere halten.</strong></h3>
</blockquote>
<p>Quellen:</p>
<ol>
<li>Hodgson JM, et al. 2007. Increased Lean Red Meat Intake Does Not Elevate Markers of Oxidative Stress and Inflammation in Humans. J Nutr 137(2):363-367.</li>
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</ol>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
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		<title>Gesättigte Fette in der Nahrung sind Gesund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 14:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[gesättigte Fette]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Verdoppelung oder Verdreifachung gesättigter Fette in der Nahrung erhöht nicht die gesättigten Fette im Blut Eine kontrollierte Studie zeigt keinerlei Erhöhung der Blutfettwerte. Dagegen zeigt eine Steigerung der Kohlenhydrate während des Tests, eine Steigerung der Fettsäuren im Blut. Dies steigert das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. &#8222;Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Verdoppelung oder Verdreifachung gesättigter Fette in der Nahrung erhöht nicht die gesättigten Fette im Blut</h3>
<p>Eine kontrollierte Studie zeigt keinerlei Erhöhung der Blutfettwerte. Dagegen zeigt eine Steigerung der Kohlenhydrate während des Tests, eine Steigerung der Fettsäuren im Blut. Dies steigert das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten.</p>
<p>&#8222;<em>Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr, dass gesättigte Fette in keinem Zusammenhang mit Krankheiten stehen.</em>&#8220; meinte Jeff Volek, Autor der Studie und Professor of Human Sciences an der Ohio State Universität.</p>
<p>&#8222;<em>Es ist ungewöhnlich, dass ein Marker für mögliche Krankheiten so eng mit dem Kohlenhydratkonsum in Verbindung steht. Wenn Kohlenhydrate in der Nahrung erhöht werden, gehen dieser Marker wie vorzusehen war nach oben.</em>&#8220; sagte Jeff Volek. Die Wissenschaftler fanden eindeutig heraus, die Gesamtwerte gesättigter Fette in der Nahrung erhöhten sich nicht bei einer Ernährung mit mehr gesättigten Fetten. Im Gegenteil, die Blutfettwerte sanken wenn Kohlenhydrate durch gesättigte Fette ersetzt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gesättigte Fette in der Nahrung lassen die Werte schädlicher Fette (Palmitoleinsäure) im Blut sinken.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Kohlenhydrate lassen den Wert an schädlichen Palmitoleinsäuren steigen</h4>
<p>Die Werte von Palmitoleinsäure, eine Fettsäure assoziiert mit einem ungesunden Verstoffwechselung von Kohlenhydraten und krankheitsfördernd, sanken bei einer kohlenhydratreduzierten Krankheit. Im Gegenzug stiegen die Werte sobald der Kohlenhydratgehalt in der Nahrung wieder erhöht wurde.</p>
<p>In der Studie wurden Kohlenhydrate ständig erhöht, während der Gesamtfettgehalt und gesättigte Fette reduziert wurden. Der Kaloriengehalt und Proeingehalt der Nahrung blieb konstant.</p>
<p>Wenn der Marker steigt, erklärte Jeff Volek, ist dies ein Signal dass ein Teil der Kohlenhydrate in der Leber zu Fett umgebaut wird,</p>
<p>anstatt als Energie verbrannt zu werden. Die Reduzierung von Kohlenhydraten und die Steigerung von Fetten in der Nahrung, stellen sicher, dass der Körper gesättigte Fette als Energie verbrennt und nicht speichert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Mehr gesättigte Fette verbessern Blutwerte</h4>
<div id="attachment_24680" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24680" class="size-medium wp-image-24680" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-768x768.jpg 768w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-610x610.jpg 610w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24680" class="wp-caption-text">Gesättigte Fette im Blut</p></div>
<p>&#8222;<em>Wenn Sie eine sehr kohlenhydratreduzierte  (Very Low Carb oder ketogen) Ernährung zu sich nehmen, verbrennt der Körper vorzugsweise gesättigte Fette.</em>&#8222;, führte Jeff Volek aus.&#8220; <em>Wir verdoppelten und verdreifachten die Menge an gesättigten Fetten in der Nahrung unserer Studienteilnehmer. Wenn wir aber die Werte gesättigter Fette im Blut maßen, sanken sie bei den meisten Teilnehmern. Andere Marker für Krankheitsrisiken verbesserten sich ebenfalls.&#8220;</em></p>
<p>Die Studie wurde am 21. November 2014 im Journal <a href="http://www.plosone.org/">PLOS ONE</a> veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ablauf der Studie</h3>
<div id="attachment_24685" style="width: 168px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/jeff-volek.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24685" class="size-full wp-image-24685" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/jeff-volek.jpg" alt="Jeff Volek - Mitautor von The science of lowcarbohydrate living" width="158" height="160" /></a><p id="caption-attachment-24685" class="wp-caption-text">Jeff Volek</p></div>
<p>Jeff Volek und seine Kollegen wählten 16 Erwachsene für die Studie. Jeder der Teilnehmer hatte ein metabolisches Syndrom. Bei einem metabolischen Syndrom müssen mindestens drei von fünf Faktoren präsent sein, die das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. <strong>(Übermäßiges Bauchfett, hoher Blutdruck, niedrige HDL Cholesterinwerte, Insulinresistenz oder Glukoseintoleranz und hohe Triglyceridwerte)</strong></p>
<p>Nachdem die Probanden drei Wochen eine kohlenhydratreduzierte Ernährung erhielten, wurde für die nächsten drei Wochen die Kohlenhydratmenge erhöht. Die Änderung erfolgte immer im Drei Wochen Rhythmus für insgesamt 18 Wochen. Die Studie startete mit 47 Gramm Kohlenhydrate und 84 Gramm gesättigte Fette am Tag. Am Ende der Studie erhielten die Teilnehmer 346 g Kohlenhydrate und 32 g gesättigte Fett am Tag.</p>
<p>Die Gesamtkalorienmenge betrug während der Studie 2.500 Kalorien  und 130 g Protein pro Tag. Im Zeitraum mit der höchsten Kohlenhydratmenge betrug der Anteil an Kohlenhydraten 55 Prozent der Nahrung. Dies entspricht ungefähr der Menge einer amerikanischen Durchschnittsernährung. In Deutschland empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) einen Kohlenhydratanteil von über 50 % in der Nahrung. Diese Studie zeigt, wie verantwortungslos solche Empfehlungen sind. Lesen Sie dazu auch den Bericht: <a href="https://www.mindbodysystem.de/dge-gefaehrdet-ihre-gesundheit/">Ernährungsempfehlungen der DGE gefährden Ihre Gesundheit</a>.</p>
<p>Verglichen mit der Ausgangssituation verbesserten sich Glukosewerte, Insulin und Blutdruck während der Studie. Die Teilnehmer verloren bis zu 22 Pfund bis zum Ende der Studie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Studienergebnisse</h4>
<p>Die Werte für Palmitoleinsäure sanken konstant bei einer fettreichen, kohlenhydratreduzierten (LCHF) Ernährung in allen Teilnehmern. Die Fettsäuren stiegen allerdings wieder an, als die Kohlenhydratmenge im Drei Wochen Abstand immer wieder erhöht wurde. Hohe Werte der Palmitoleinsäure stehen in Verbindung mit Adipositas, einem höheren Risiko für Entzündungen im Körper, Insulinresistenz, verminderter Glukose Toleranz, metabolischem Syndrom, Typ 2 Diabetes, Herzkrankheiten und Prostatakrebs.</p>
<p>Die Studie untersuchte nicht was mit den Werten für Palmitoleinsäure geschieht, wenn eine kohlenhydratreiche Ernährung mit einer fettreichen Ernährung kombiniert wird. Dies wäre typisch bei Verzehr von Fastfood und Fertigprodukten. Jeff Volek wollte mit der Studie herausfinden, ab welcher Kohlenhydratmenge die Teilnehmer Fett speicherten.</p>
<p>&#8222;<em>Diese Grenze war höchst variabel</em>&#8222;, meinte Jeff Volek. &#8222;<em>Jeder Teilnehmer zeigte einen Anstieg der Palmitoleinsäurewerte, wenn die Kohlenhydratmenge gesteigert wurde. Jedoch gab es große Differenzen zwischen den Teilnehmern, besonders zu dem Zeitpunkt als die Teilnehmer die größte Kohlenhydratmenge erhielten. Dies bestätigt die Theorie, dass Menschen eine höchst unterschiedliche Kohlenhydrat Toleranz aufweisen.&#8220;</em></p>
<p>Die bestehenden Gesundheitsrisiken der Teilnehmer waren kein Faktor in der Studie. Jeder erhielt die gleiche Nahrung für 18 Wochen. Auf der Reaktion der Körper zu dem Essen war der Fokus der Arbeit.</p>
<p>&#8222;<em>Es gibt ein weitverbreitetes Missverständnis zu gesättigten Fetten. In vielen Studien gibt es keinerlei Zusammenhang zwischen gesättigten Fetten und Herzkrankheiten. Trotzdem wird immer noch zur Minderung gesättigter Fette aufgerufen. Das ist weder wissenschaftlich belegt, noch intelligent</em>&#8222;, sagte Jeff Volek. &#8222;<em>Studien messen gesättigte Fette im Blut und das Risiko für Herzkrankheiten wird assoziiert. Hohe Werte an gesättigten Fetten im Blut sind nicht gut. Die Frage ist aber, warum speichern Menschen gesättigte Fette in ihrem Blut, Membranen oder Gewebe?</em>&#8220;</p>
<p>&#8222;<strong><em>Menschen glauben, man ist was man isst. In Wahrheit bist du aber, was du speicherst von dem was du isst</em></strong>&#8222;, bewies Volek. &#8222;<em>Auf den Punkt gebracht, es werden nicht unbedingt die gesättigten Fette aus der Nahrung gespeichert. Der primäre Regulator für die Speicherung sind die Kohlenhydrate in der Nahrung. Seit mehr als die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung Zeichen von Kohlenhydrat Intoleranz zeigen, macht es mehr Sinn, den Fokus auf Kohlenhydratbegrenzung anstatt Fettreduzierung zu legen.</em>&#8220;</p>
<p>Jeff Volek sieht die Palmitoleinsäure als potentiellen Marker, wenn ein Körper beginnt, Kohlenhydrate zu Fetten umzuwandeln. Dies ist ein Warnzeichen für das Chaos, das im Körper entsteht.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><h3>Fazit:</h3>
<p>&#8222;<em>Es gibt keine magische Kohlenhydrat Grenze, die für jeden gleich ist</em>&#8222;, meint Jeff Volek. &#8222;<em>Es gibt ein großes Interesse, eine personalisierte Ernährung zu entwickeln. Dieser Marker könnte wichtige Informationen liefern, wie der Körper Kohlenhydrat verwertet.</em>&#8222;</div></div></p>
<p>Die Studie wurde unterstützt vom Dairy Research Institue, der National Cattlemen&#8217;s Beef Association und dem Egg Nutrition Center.</p>
<p>Co-Autoren waren Brittanie Volk, Laura Kunces, Brian Kupchak, Catherine Saenz, Juan Artistizabal and Maria Luz Fernandez of the <a href="http://www.uconn.edu/">University of Connecticut</a>; Daniel Freidenreich, Richard Bruno, Carl Maresh and William Kraemer of Ohio State’s Department of Human Sciences; and Stephen Phinney of the<a href="http://www.ucdavis.edu/">University of California, Davis</a>.</p>
<p>Für alle, die Englisch verstehen, ein Video von Jeff Volek: Warum eine Low Carb Ernährung gut für dich ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/C-DlwPlU5Qs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Quelle: https://news.osu.edu/news/2014/11/21/study-doubling-saturated-fat-in-the-diet-does-not-increase-saturated-fat-in-blood/</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ketogene Ernährung schützt Ihr Gehirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 12:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Atkins Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
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		<category><![CDATA[Low Carb]]></category>
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							<h2 class="et_pb_slide_title">Ketogene Ernährung schützt Ihr Gehirn</h2><div class="et_pb_slide_content"><p>Gesunde Fette können bei Krankheiten, wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose  helfen!</p></div>
							
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Eine ketogene Ernährung bietet viele gesundheitliche Vorteile</strong></h2>
<p>Diese Ernährungsform kann bei der Gewichtsreduzierung helfen und bei Diabetes entscheidend helfen.</p>
<p>Außerdem weisen sie Vorzüge bei manchen Gehirnerkrankungen auf.</p>
<p>In diesem Artikel erfahren Sie, welchen Einfluss Low Carb und ketogene Ernährung auf das Gehirn haben.</p>
<h3>Was ist eine ketogene Ernährung?</h3>
<p>Obwohl es viele Übereinstimmungen zwischen Low Carb und einer ketogenen Ernährung gibt, unterscheiden sie sich doch in einigen wichtigen Punkten.</p>
<h4>Ketogene Ernährung:</h4>
<ul>
<li>Kohlenhydrate werden auf 50 Gramm oder weniger am Tag beschränkt</li>
<li>Die Proteinaufnahme ist ebenfalls eingeschränkt</li>
<li>Eines der Hauptziele ist es, die Ketone im Blut zu erhöhen. Ketone können Kohlenhydrate als Energiequelle für das Gehirn teilweise ersetzen</li>
</ul>
<h4>Low Carb Ernährung:</h4>
<ul>
<li>Die Kohlenhydratzufuhr kann zwischen 25 &#8211; 150 Gramm am Tag variieren</li>
<li>Die Proteinaufnahme wird meist nicht eingeschränkt</li>
<li>Ketone sind nicht in höherem Maße im Blut vorhanden</li>
</ul>
<p>Bei einer <strong>ketogenen Ernährung</strong> sind Ketone die Hauptenergiequelle für den Körper und das Gehirn. Ketone werden in der Leber produziert, wenn der Verzehr von Kohlenhydraten niedrig genug ist.</p>
<p>Bei einer Standard <strong>Low Carb Ernährung</strong>, ist Glukose die Hauptenergiequelle für das Gehirn. Je nach Menge des Kohlenhydratverzehrs kann die Ketonproduktion höher sein als bei einer Standardernährung wie sie die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) vorschlägt.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Low Carb und ketogene Ernährung sind in vielen Dingen ähnlich. Eine ketogene Ernährung enthält weniger Kohlenhydrate und führt zu einem deutlichen Anstieg von Ketonen im Blut.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Der 130 Gramm Kohlenhydrat Mythos<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12219" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-300x199.jpg" alt="Kohlenhydrate sind keine essentiellen Nahrungsbestandteile" width="300" height="199" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-300x199.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-768x510.jpg 768w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1-610x405.jpg 610w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/pasta-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h4>
<p>Vielleicht haben Sie schon einmal die Aussage gehört, dass Ihr Gehirn 130 Gramm an Kohlenhydraten pro Tag braucht, um richtig arbeiten zu können. Dies ist eine der verbreitetesten Mythen über Low Carb Ernährung.</p>
<p>Das &#8222;<strong>US Institut of Medicine&#8217;s Food and Nutrition Board</strong>&#8220; erklärt dazu:</p>
<p><strong>&#8222;Die minimale Verzehrmenge von Kohlenhydraten ist Null, wenn adäquate Mengen von Protein und Fett verzehrt werden.&#8220;</strong></p>
<p>Obwohl eine Null Kohlenhydrat Ernährung nicht empfehlenswert ist, weil sie viele gesunde Nahrungsmittel ausschließt, können Sie definitiv viel weniger als 130 Gramm Kohlenhydrate am Tag verzehren und sich guter Gehirnfunktion erfreuen.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Es ist nur ein Mythos, das Sie 130 Gramm Kohlenhydrate am Tag für Ihr Gehirn brauchen.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie liefert ketogene Ernährung die Energie für Ihr Gehirn?</h3>
<h4>Gesunde Nahrung mit Früchten und Gemüse<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12220" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut-300x200.jpg" alt="Kokosöl. Kokosmehl bieten wertvolle Fette für ein gesundes Gehirn" width="300" height="200" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut-300x200.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/coconut.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h4>
<p>Eine ketogene Ernährung versorgt das Gehirn mit der benötigten Energie durch einen Prozess, der sich Ketogenese oder Glukoneogenese nennt.</p>
<h4>Ketogenese</h4>
<p>Glukose, der Traubenzucker im Blut, ist normalerweise der hauptsächliche Treibstoff für das Gehirn. Im Gegensatz zu den Muskeln, kann das Gehirn kein Fett nutzen.</p>
<p>Jedoch kann das Gehirn Ketone verarbeiten. Die Leber produziert Ketone aus Fettsäuren, wenn der Glukosespiegel niedrig ist. Dr. Stephen Phinney vergleicht Ketone mit Superbenzin, Kohlenhydrate sind seiner Meinung nach Diesel.</p>
<p>Sobald Sie mehrere Stunden nichts essen, werden bereits Ketone in kleinen Mengen produziert.</p>
<p>Während einer Fastenkur oder bei einem Kohlenhydratverzehr von weniger als 50 Gramm am Tag, steigert die Leber die Ketonproduktion.  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17684196">1</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7029558">2</a>)</p>
<p>Wenn Sie Kohlenhydrate minimieren oder völlig weglassen, können Ketone bis zu 70% der Energieversorgung des Gehirns sicherstellen. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21489321">3</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Glukoneogenese</h4>
<p>Obwohl viele Bereiche des Gehirns Ketone verwerten können, gibt es Regionen, die Glukose für ihre Funktionsfähigkeit benötigen. Bei einer stark kohlenhydratreduzierten Ernährung, kann ein Teil der Glukose aus der Nahrung kommen.</p>
<p>Der Rest wird vom Körper durch einen Vorgang, der Glukoneogenese heißt, selbst produziert. Glukoneogenese bedeutet: &#8222;Neue Glukose machen&#8220;.</p>
<p>Bei diesem Vorgang stellt die Leber die Glukose für das Gehirn her. Dies geschieht mit Hilfe von Amino-Säuren, den Bausteinen der Proteine.</p>
<p>Weiterhin kann die Leber Glukose aus Glycerin herstellen. Glycerin ist der Stoff, der Fettsäuren zu Triglyceride verbindet (= die Speicherform des Körpers für Fett).</p>
<p>Durch die Gluconeogenese erhält das Gehirn eine ständige Glukosezufuhr, selbst wenn Sie kaum oder keine Kohlenhydrate verzehren.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Bei einer Low Carb oder ketogenen Ernährung, können bis zu 70% des Gehirns mit Ketonen optimal versorgt werden. Die anderen 30 % des Gehirns erhält die Glukose, die in der Leber produziert wird.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ketogene Ernährung und Epilepsie<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12188" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-300x300.jpg" alt="Epilepsie ist eine Krankheit, die durch Anfälle gekennzeichnet ist. Dabei wird von Perioden mit einer Übererregung des Gehirns ausgegangen. Die Anfälle verursachen krampfartige Bewegungen und bei Kindern oftmals Bewusstlosigkeit." width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<p>Epilepsie ist eine Krankheit, die durch Anfälle gekennzeichnet ist. Dabei wird von Perioden mit einer Übererregung des Gehirns ausgegangen.</p>
<p>Die Anfälle verursachen krampfartige Bewegungen und bei Kindern oftmals Bewusstlosigkeit.</p>
<p>Epilepsie ist oft schwer zu behandeln. Es gibt verschiedene Anfallsarten und manche Kinder haben mehrere Episoden am Tag (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">4</a>).</p>
<p>Obwohl es viele hilfreiche Medikamente gibt, sind diese doch bei 30% der Patienten nicht oder nur eingeschränkt wirksam. Diese Epilepsieart nennt sich pharmakoresistente Epilepsie. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26355236">5</a>)</p>
<p>Die ketogene Ernährung wurde 1921 von Dr. Russell Wilder entwickelt, um die medikamentenresistente Epilepsie in Kindern zu behandeln. Bei dieser Ernährungsform erhält der Patient 90% der aufgenommenen Kalorien in Form von Fett. In 50% der Fälle reduzieren sie die Anfälle erheblich, 15% werden komplett anfallsfrei. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">6</a>)</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4>Ketogene Ernährungsformen zur Epilepsie Behandlung</h4>
<p>Es gibt vier Arten von kohlenhydratreduzierten Ernährungsmethoden, die zur Epilepsie Behandlung eingesetzt werden.</p>
<ol>
<li><strong>Klassische Ketogene Diät:</strong> 2-4% der Kalorien durch Kohlenhydrate, 6-10% aus Protein und 85-90% durch Fett.</li>
<li><strong>Modifizierte Atkins Diät:</strong> 4-6% der Kalorien durch Kohlenhydrate und meist keine Proteinbeschränkung. Diese Form der Atkins Diät startet mit 10 Gramm Kohlenhydrate am Tag für Kinder und 15 Gramm für Erwachsene. Diese Grenze wird, soweit möglich, schrittweise nach oben erweitert.</li>
<li><strong>Mittelkettige Triglyceride Diät (MCT Diät): </strong>20% Kohlenhydrate, 10% Protein, 50% <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelkettige_Triglyceride">Mittelkettige Triglyceride,</a> 20% andere Fette.</li>
<li><strong>Low Glycemic Index Treatment (LGIT):</strong> Beschränkt Kohlenhydrate auf Lebensmittel mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyk%C3%A4mischer_Index">Glykämischen Index</a> unter 50. Ca. 20-30% Kalorien aus Protein, 10-20% von Kohlenhydraten und der Rest durch Fett.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die klassische ketogene Ernährung bei Epilepsie</h4>
<p>Die klassische ketogene Diät wurde in verschiedenen Epilepsie Behandlungen eingesetzt und Studien fanden Verbesserungen in mehr als der Hälfte der Patienten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515147">4</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4025116/">6</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18028405">7</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18717710">8</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19332337">9</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18456557">10</a>).</p>
<p>Ein Drittel der Kinder, die diese Ernährungsform bekamen, hatten eine Anfallsreduzierung von 90% oder mehr (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19332337">9</a>).</p>
<p>In einer Studie über drei Monate, hatten die behandelten Kinder eine durchschnittlich 75% Reduzierung der Anfälle (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18456557">10</a>).</p>
<p>Obwohl die klassische ketogene Ernährung sehr effektiv gegen Anfälle sein kann, sollte sie doch von erfahrenen Neurologen und Ernährungsberater überwacht werden. Die zur Verfügung stehenden Lebensmittel sind limitiert und gerade ältere Kinder oder Erwachsene tun sich oft schwer die Ernährungsregeln einzuhalten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22425426">11</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die modifizierte Atkins Diät bei Epilepsie</h4>
<p>In vielen Fällen hat sich die modifizierte <a href="https://authoritynutrition.com/atkins-diet-101/">Atkins Diät</a> (MAD) fast genauso bewährt, wie die klassische ketogene Diät. Beim Management von Anfällen bei Kindern gab es weniger Nebenwirkungen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21126887">12</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25143768">13</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23294191">14</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19049584">15</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19196525">16</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25455059">17</a>).</p>
<p>In einer randomisierten Studie mit 102 Kindern, hatten 30% der Kinder, die die modifizierte Atkins Diät anwandten, eine mehr als 90% Reduzierung von Anfällen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23294191">14</a>).</p>
<p>Obwohl die meisten Studien mit Kindern durchgeführt wurden, hatten einige Erwachsene mit Epilepsie ebenfalls gute Erfahrungen mit dieser Ernährungsform  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17919301">18</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21269295">19</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25628734">20</a>).</p>
<p>In einer Analyse von 10 Studien, die die klassische ketogene Ernährung mit der modifizierten Atkins Ernährung verglich, stellte sich heraus, dass die Patienten auf Dauer eher die modifizierten Atkins Diät einhielten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25628734">20</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die mittelkettige Triglyceride Diät bei Epilepsie</h4>
<p>Die mittelkettige Triglyceride Diät (MCT Diät) wird seit den 1970 er Jahren angewandt. MCTs sind gesättigte Fette, die in Kokosöl und Palmöl enthalten sind.</p>
<p>Im Gegensatz zu den langkettigen Fetten, können sie schnell Energie liefern und in der Leber in Ketone umgewandelt werden.</p>
<p>Die Eigenschaft von MCT-Öl, die Ketonproduktion mit geringerer Einschränkung der Kohlenhydratmenge zu steigern, hat die MCT Diät sehr populär gemacht (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23515148">21</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3969213">22</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19054400">23</a>).</p>
<p>Eine Studie an Kindern ergab, dass die Erfolge der MCT Diät vergleichbar mit denen der klassischen ketogenen Ernährung waren (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19054400">23</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die Low-Glycemic Index Behandlung bei Epilepsie</h4>
<p>Die Low-Glycemic Index Behandlung (LGIT) ist eine weitere Möglichkeit, Epilepsie Anfälle besser kontrollieren zu können. Dies obwohl sie nur wenig Einfluss auf die Keton Produktion hat (<a href="http://www.omicsonline.org/modified-atkins-diet-and-low-glycemic-index-treatment-for-medication-resistant-epilepsy-current-trends-in-ketogenic-diet-2155-9562.S2-007.php?aid=14852">24</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16344529">25</a>).</p>
<p>Eine Studie mit 11 Patienten, die der LGIT Ernährung folgten, hatten 8 Patienten eine mehr als 50% Reduktion der Anfälle. 4 davon wurden komplett anfallsfrei (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16344529">25</a>).</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Die verschiedenen Varianten einer Low Carb oder ketogenen Ernährung sind bei der Reduzierung von Anfällen wirksam. Dies ist besonders interessant für sogenannte medikamentenresistente Patienten.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ketogene Ernährung und Alzheimer<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12194" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-300x300.jpg" alt="Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Es ist eine progressive Krankheit, die wahrscheinlich durch Entzündungen entsteht. Die Annahme, Alzheimer würde durch Plaques entstehen, wurde durch die Nonnenstudie widerlegt. In den Gehirnen der Nonnen fanden sich auch Plaques, obwohl die Nonnen unter keinerlei Demenz litten." width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/gehirn1.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></h3>
<p>Obwohl es bisher nur wenige Studien zu dem Thema gibt, sieht es doch so aus, dass eine ketogene Ernährung bei Menschen mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit">Alzheimer</a> hilfreich ist.</p>
<p>Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Es ist eine progressive Krankheit, die wahrscheinlich durch Entzündungen entsteht. Die Annahme, Alzheimer würde durch Plaques entstehen, wurde durch die Nonnenstudie widerlegt. In den Gehirnen der Nonnen fanden sich auch Plaques, obwohl die Nonnen unter keinerlei Demenz litten.</p>
<p>Viele Wissenschaftler bezeichnen Alzheimer als &#8222;<strong>Typ 3 Diabetes</strong>&#8222;. Wenn das Gehirn Insulin resistent wird, kann es Glukose nicht mehr richtig verarbeiten. Dies führt auf Dauer zu Entzündungen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25088942">26</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26766547">27</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529528">28</a>).</p>
<p>Tatsächlich erhöht ein metabolisches Syndrom, (Baustein auf dem Weg zu Typ 2 Diabetes), auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529528">28</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2587074/">29</a>).</p>
<p>Experten berichten, dass gewisse Merkmale von Alzheimer mit denen von Epilepsie gleich sind, so zum Beispiel die Reizbarkeit des Gehirns, die zu Anfällen führt (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21214538">30</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17785178">31</a>).</p>
<p>In einer Studie mit 152 Alzheimer Patienten, die MCT für 90 Tage erhielten, hatten diese wesentlich höhere Ketonspiegel und eine signifikante Verbesserung der Gehirnfunktion im Vergleich zur Kontrollgruppe (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2731764/">32</a>).</p>
<p>Studien an Tieren legen nahe, dass eine ketogene Ernährung ein effektiver Weg sein könnte, ein an Alzheimer erkranktes Gehirn mit der optimalen Nahrung zu versorgen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26766547">27</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18625458">33</a>).</p>
<p>Genau wie bei Epilepsie, kennen die Wissenschaftler auch bei Alzheimer nicht den exakten Mechanismus, der hinter diesem potentiellen Nutzen steckt.</p>
<p>Eine Theorie geht davon aus, dass Ketone das Gehirn schützen, indem sie die reaktiven Sauerstoffspezies (oft als Sauerstoffradikale bezeichnet) verringern. Diese sind Abfallprodukte des Stoffwechsels, die zu Entzündungen führen können (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17403035">34</a>,<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2367001/">35</a>).</p>
<p>Eine andere Theorie lautet, dass eine Ernährung mit viel Fett, inklusive gesättigter Fette, schädliche Proteine reduzieren kann. Diese reichern sich in den Gehirnen von Alzheimer Patienten an  (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16229744">36</a>).</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Eine ketogene Ernährung und MCT Nahrungsergänzung kann Erinnerungsvermögen und die Gehirnfunktion in Alzheimer Kranken verbessern. Die Studien hierzu stehen jedoch erst am Anfang.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Andere Vorteile für das Gehirn</h3>
<p>Auch wenn dafür noch nicht so viele Studien vorliegen, könnte eine ketogene Ernährung noch andere Vorteile für das Gehirn haben:</p>
<ul>
<li><strong>Erinnerungsvermögen:</strong> Ältere Menschen mit einem Alzheimer Risiko, zeigten durch eine sehr stark kohlenhydratreduzierten Ernährung, bereits nach sechs Wochen, Verbesserungen im Erinnerungsvermögen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21130529">37</a>).</li>
<li><strong>Gehirnfunktion:</strong> Bei älteren und adipösen Ratten, führte eine ketogene Ernährung zu einer Verbesserung der Gehirnfunktion (3<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20204773">8</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23999121">39</a>).</li>
<li><strong>Angeborener Hyperinsulinismus:</strong> Diese Erkrankung geht mit Unterzuckerung einher und kann zu Gehirnschäden führen. Der angeborene Hyperinsulinismus wurde mit einer ketogenen Ernährung erfolgreich behandelt. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26399329">40</a>).</li>
<li><strong>Migräne Kopfschmerzen:</strong> Wissenschaftler berichten, dass eine Low Carb oder ketogene Ernährung eine Erleichtung für Migräne Patienten bieten kann. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24598400">41</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3620251/">42</a>).</li>
<li><strong>Parkinson:</strong> In einer kleinen unkontrollierten Studie, hatten fünf von sieben Personen mit Parkinson, nach einer vierwöchigen ketogenen Ernährung, eine 43% Verbesserung bei den Symptomen (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15728303">43</a>).</li>
<li><strong>Schädel-Hirn-Trauma:</strong> Bei Patienten mit schweren Kopfverletzungen kann hoher Blutzucker die Regeneration behindern. In solchen Fällen konnte durch eine kohlenhydratfreie Nahrung die Versorgung ohne hohen Blutzucker sicher gestellt werden. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8880611">44</a>).</li>
</ul>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Fazit: Ketogene Ernährung bietet viele weitere Vorteile für das Gehirn. Sie kann das Erinnerungsvermögen bei älteren Menschen verbessern, dazu beitragen, Migräne und Parkinson Symptome zu reduzieren uvm.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Eventuelle Probleme bei einer ketogenen Ernährung<a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-12201" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor-174x300.jpg" alt="Unter gewissen Voraussetzungen ist eine Low Carb oder ketogene Ernährung kontraindiziert." width="174" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor-174x300.jpg 174w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/doktor.jpg 300w" sizes="(max-width: 174px) 100vw, 174px" /></a></h4>
<p>Es gibt gewisse Zustände, bei denen eine Low Carb oder ketogene Ernährung nicht empfehlenswert ist.</p>
<p>Bei gesundheitlichen Beschwerden, sollten Sie mit einem fachkundigen Arzt sprechen, bevor Sie eine ketogene Ernährung beginnen. Vergewissern Sie sich jedoch, ob sich jener Arzt im Bereich Ernährung tatsächlich auskennt. Manche Ärzte kennen nicht den Unterschied zwischen Ketose und Ketoazidose!</p>
<h4>Nebenwirkungen einer ketogenen Ernährung</h4>
<p>Menschen reagieren auf eine ketogene Ernährung auf verschiedene Art und Weise. Hier eine Auflistung von einigen wenigen möglichen Nebenwirkungen:</p>
<ul>
<li><strong>Erhöhte Cholesterinwerte:</strong> Bei Erwachsenen können die Cholesterinwerte steigen, bei Kinder können Cholesterin und Triglyzeride steigen. Oft ist dies nur ein temporärer Effekt, der die Herzgesundheit anscheinend nicht beeinflusst (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26791878">45</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24703903">46</a>, <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26774551">47</a>).</li>
<li><strong>Nierensteine:</strong> Dies ist selten, ist aber bei einigen Kindern aufgetreten, die aufgrund ihrer Epilepsie, eine ketogene Diät erhielten. Normalerweise werden diese mit Kaliumcitrat behandelt (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25649120">48</a>).</li>
<li><strong>Verstopfung:</strong> Dies passiert häufig bei einer ketogenen Ernährung. Ein Behandlungszentrum berichtete, dass 65% der Kinder an Verstopfung litten (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25649120">48</a>). Dies ist in der Regel mit einer Ernährungskorrektur leicht zu beheben. Hier ist z. B. das <a href="https://www.mindbodysystem.de/low-carb-vital-brot/">Low Carb Vital Brot</a> bestens geeignet.</li>
</ul>
<p>[Box]Fazit: Eine ketogene Ernährung  ist für die meisten Menschen sicher, aber eventuell nicht für alle. Manche haben Nebenwirkungen, diese sind meist nur temporär. [/box]</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipps für eine Ernährungsumstellung</h3>
<p>Möglicherweise stellen Sie während einer Ernährungsumstellung zu einer Low Carb oder ketogenen Ernährung ein paar unerwünschte Effekte fest.</p>
<p>Es können Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel auftreten. Diese Symptome sind auch als &#8222;Keto Grippe&#8220; oder Low Carb Grippe&#8220; bekannt.</p>
<p><strong>Hier ein paar Tipps, für die Umstellungsphase:</strong></p>
<ul>
<li>Stellen Sie sicher, genug zu Trinken: Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Damit kompensieren Sie den Wasserverlust, der oft in der Erstphase einer Ketose auftritt</li>
<li>Essen Sie mehr Salz: Mindestens 1-2 Gramm Salz zusätzlich pro Tag sind nötig, um die Menge zu ersetzen, die Sie über den Urin verlieren, sobald Sie Kohlenhydrate verringern. Trinken Sie Brühe, dadurch gleichen Sie den erhöhten Salz- und Flüssigkeitsbedarf aus.</li>
<li>Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Kalium und Magnesium: Essen Sie Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an Kalium und Magnesium haben. Dies schützt vor Muskelkrämpfen. Ideal sind Avocado, griechischer Joghurt (10% Fett), Tomaten, unreife Bananen und Fisch.</li>
<li>Beschränken Sie körperliche Aktivitäten: Verzichten Sie für mindestens eine Woche auf übermäßige Anstrengungen. Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis Sie komplett an die Ernährung (keto-adaptiert) angepasst sind. Übernehmen Sie sich nicht.</li>
</ul>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Die Umstellung auf eine Low Carb oder ketogene Ernährung dauert eine gewisse Zeit. Es gibt aber Möglichkeiten, den Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten.</div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Eine ketogene Ernährung bietet viele gesundheitliche Vorteile</h2>
<p>Nach den vorliegenden Beweisen, kann eine ketogene Ernährung große Vorteile für das Gehirn bieten.</p>
<p>Der größte Vorteil liegt in der Behandlung von sogenannten medikamteresistenten Kindern.</p>
<p>Weiterhin gibt es Hinweise, dass eine ketogene Ernährung die Symptome von Alzheimer und Parkinson reduzieren kann. Neue Untersuchungen befassen sich mit den Auswirkungen bei weiteren Gehirnproblemen.</p>
<p>Darüber hinaus, zeigen viele Studien, dass eine Low Carb oder ketogene Ernährung zu erheblichen Gewichtsverlust führt und helfen kann, Diabetes zu behandeln.</p>
<p>Es ist keine Ernährungsform für jedermann, kann aber unglaubliche Vorteile für eine große Anzahl von Menschen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://authoritynutrition.com/low-carb-ketogenic-diet-brain/">Quelle: https://authoritynutrition.com/low-carb-ketogenic-diet-brain/</a></p>
<p>Bilder: stockunlimited.com</p></div>
			</div>
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											<li>
					<a href="https://www.mindbodysystem.de/covid-19-und-metabolisches-syndrom-koennte-die-ernaehrung-der-schluessel-sein/">COVID-19 und Metabolisches Syndrom &#8211; Könnte die Ernährung der Schlüssel sein?</a>
									</li>
											<li>
					<a href="https://www.mindbodysystem.de/mbsr-stressbewaeltigung-durch-achtsamkeit-nach-prof-dr-jon-kabat-zinn/">MBSR &#8211; Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn</a>
									</li>
											<li>
					<a href="https://www.mindbodysystem.de/adeles-fleischbruehe-ketogen-und-lowcarb/">Adeles Fleischbrühe &#8211; ketogen und Lowcarb</a>
									</li>
											<li>
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									</li>
											<li>
					<a href="https://www.mindbodysystem.de/die-wahrheit-ueber-fleisch/">Die Wahrheit über Fleisch</a>
									</li>
					</ul>

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		<title>Die Empfehlungen der DGE können Ihre Gesundheit gefährden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 11:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Blutzuckerspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[DGE]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsempfehlungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Überholte Ernährungsempfehlungen fördern Diabetes und Übergewicht Endlich sind die Ernährungsregeln der DGE in die Kritik geraten. Sie seien veraltet und nicht mehr richtig, sagen selbst Mediziner. Die DGE Empfehlungen wurden vor Jahrzehnten entwickelt und sind durch Studien längst wiederlegt. Während die DGE immer noch zum ausgedehnten Kohlenhydratverzehr und Verzicht auf Fett und Eiweiß rät, sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Überholte Ernährungsempfehlungen fördern Diabetes und Übergewicht</h2>
<p><strong>Endlich sind die Ernährungsregeln der DGE in die Kritik geraten. Sie seien veraltet und nicht mehr richtig, sagen selbst Mediziner.</strong></p>
<h3>Die DGE Empfehlungen wurden vor Jahrzehnten entwickelt und sind durch Studien längst wiederlegt.</h3>
<div id="attachment_12105" style="width: 610px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/adipositas.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12105" class="wp-image-12105 size-full" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/adipositas.jpg" alt="Zuviele Kohlenhydrate machen dick und krank" width="600" height="424" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/adipositas.jpg 600w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/adipositas-300x212.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/05/adipositas-400x284.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-12105" class="wp-caption-text">Adipositas</p></div>
<p>Während die DGE immer noch zum ausgedehnten Kohlenhydratverzehr und Verzicht auf Fett und Eiweiß rät, sind die Obergrenzen für den Gesamtfettanteil der Nahrung in den neuen US-Leitlinien abgeschafft worden. Gewarnt wird stattdessen insbesondere vor zu viel Zucker in Nahrungsmitteln.Wer die Empfehlungen der DGE befolgt, kann früher oder später mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen. Die Anwendung der veralteten Empfehlungen spiegelt sich im aktuellen Gesundheitszustand der Deutschen. Der überwiegende Anteil der Bevölkerung ist metabolisch nicht gesund und hat Probleme mit Übergewicht und Bewegungsmangel. Etwa ein Drittel aller Deutschen hat zudem eine Insulinresistenz, also eine verminderte Insulinwirksamkeit. Die Folgen sind erhöhte Blutzuckerspiegel und eine zunehmende Leberverfettung. Dabei sind noch nicht einmal die nicht entdeckten Diabeteskranken enthalten. Viele Deutsche wissen nichts von Ihrer Insulinresistenz. Der Standardtest auf Blutzucker im nüchternen Zustand schlägt erst an, wenn es schon zu spät ist. Viel sinnvoller wäre der HbA1C Test, der den durchschnittlichen Wert der letzten drei Monate wiedergibt. Eine weitere sinnvolle Methode wäre ein Glukosebelastungstest. Dieser zeigt genau, ob eine Insulinresistenz vorliegt.</p>
<h3>Zuviele und falsche Kohlenhydrate schaden Ihrer Gesundheit</h3>
<p>Mittlerweile weiß man, dass eine kohlenhydratreiche Kost insbesondere für Menschen kontraproduktiv ist, da sie die Entwicklung von Diabetes fördert und das dauerhafte Abnehmen unmöglich macht. Besonders die empfohlenen Produkte, wie Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln sorgen für einen rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels und damit von Insulin. Da der Körper bei mehr als einen Teelöffel Glukose (Traubenzucker) im Blut, Probleme bekommt, ist es die Aufgabe von Insulin, diesen Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten. Haben die Körperzellen aber bereits eine Resistenz entwickelt, wird die Glukose in der Leber abgeliefert. Hier wird die Glukose zuerst in Glykogen und wenn diese Speicher voll sind, in Fett umgebaut. Eine Leberverfettung ist somit vorprogrammiert.</p>
<h3>Zuviel Obst ist schädlich</h3>
<p>Die DGE empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüste am Tag. Zum einen ist diese Empfehlung völlig praxisfremd, weil dies kaum ein Mensch einhalten kann. Zum anderen ist dies nur möglich, wenn Zwischenmahlzeiten mit Obst oder Smoothies eingelegt werden. Der hierbei reichlich enthaltene Fruchtzucker löst die gleiche Insulinreaktion, wie die Getreideprodukte, aus. Um die Bauchspeicheldrüse zu entlasten, ist es sinnvoller, die Anzahl der Mahlzeiten auf höchstens zwei am Tag zu beschränken. Dies kann aber mit den von der DGE emfpohlenen Nahrungsmitteln nicht funktionieren, da die hohe Kohlenhydratmenge nach kurzer Zeit zu Heißhungerattacken führt.</p>
<h3>Kritik an DGE-Rat zu fettreduzierten Lebensmitteln</h3>
<p>Besonders kritisch betrachten die Experten den DGE-Rat zu fettreduzierten Lebensmitteln. In den neuen amerikanischen Leitlinien ist die Zufuhr an Fetten nicht mehr begrenzt. Studien haben gezeigt, dass der Konsum von ungesund geltenden gesättigten Fetten keinesfalls, zu einer Steigerung der Raten von koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall oder Diabetes führt. Entgegen der bisherigen Annahme haben gesättigte Fettsäuren auch keinen Effekt auf das Verhältnis von gutem HDL- zu schlechtem LDL-Cholesterin. Auch der regelmäßige Verzehr von Eiern erhöht entgegen langjähriger Annahmen das Herzinfarkt-  und Schlaganfallrisiko nicht. Die Amerikaner haben daher die frühere Empfehlung von cholesterinarmen Nahrungsmitteln aus ihrer Leitlinie gestrichen.</p>
<h3>DGE Empfehlungen von Studie widerlegt</h3>
<p>Eine große spanische Studie hat den Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit von Patienten mit einem kardiovaskulären Risiko untersucht. Eine Gruppe ernährte sich entsprechend der DGE-Empfehlungen mit fettarmer, aber kohlenhydratreicher Kost. Die anderen beiden Gruppen ernährten sich fettreicher &#8211; mit viel Olivenöl oder Nüssen. In den Gruppen mit der fettreicheren Ernährung konnten 30 Prozent weniger Herzinfarkte beobachtet werden als in der Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse der Studie waren so eindeutig, dass sie vorzeitig abgebrochen wurde. Während Olivenöl einen positiven Einfluß hat, sollten Saatenöle, wie Sonnenblumenöl, Distelöl oder andere mehrfach ungesättigte Fette eingeschränkt werden. Die von der DGE empfohlenen Raps- und Sojaöle und daraus hergestellte Streichfette (Margarine) sollten Sie auf jeden Fall meiden. Diese Produkte werden nur industriell hergestellt und haben mit einem natürlichen Produkt nichts zu tun. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass die in diesen Ölen reichlich enthaltenen Omega-6 Fettsäuren zu Entzündungen im Körper führen. Ideal sind Fette, die reich an Omega-3 Fettsäuren sind. Dazu gehören fette Fischarten, wie Lachs oder Makrele. Ebenfalls zu empfehlen ist Butter aus Weidemilchhaltung, sowie Avocados und Kokosöl.</p>
<h2>Fett macht satt und schlank</h2>
<p>Während die DGE immer noch vor Fett warnt, zeigen neue Untersuchungen: <strong>&#8222;Fett hilft beim abnehmen.&#8220;</strong> Obwohl 1 Gramm Fett doppelt soviel Kalorien hat, wie 1 Gramm Kohlenhydrate, können Sie mit einer fettreichen Ernährung abnehmen.</p>
<h3>Wie hilft Fett beim Abnehmen?</h3>
<p>Eine fettreiche Ernährung hält Ihren Blutzuckerspiegel konstant. Heißhungerattacken bleiben aus. Sie können problemlos viele Stunden ohne eine Mahlzeit auskommen. Die Folge ist: <strong>&#8222;Sie essen weniger!&#8220;</strong></p>
<h2>Ketogene Ernährung bei gesunheitlichen Problemen</h2>
<p>Haben Sie gesundheitliche Probleme, wie Diabetes, Adipositas, Herz-/Kreislaufbeschwerden, kann Ihnen eine ketogene Ernährung hilfreich sein. Bei dieser Ernährungsform nehmen gesunde Fette mehr als 75 % der verzehrten Kalorienmenge ein. Etwa 15-20% machen Proteine aus, der Rest sind Kohlenhydrate aus Gemüse. Dabei sind Gemüsearten zu bevorzugen, die sehr langsam vom Körper in Glukose umgewandelt werden. Dazu gehören: Brokkoli, Blumenkohl, Paprika, Pilze, Spargel und viele andere. Eine List mit empfohlenen Gemüsesorten finden Sie hier: <a href="https://www.mindbodysystem.de/body/nahrungsmitteluebersicht/">Nahrungsmittelübersicht</a> In unserer persönlichen Ernährungsberatung erstellen wir Ihnen eine Empfehlung, die auf Ihre speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist.</p>
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		<title>US Beef &#8211; Mythos und Wahrheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 16:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Glyphosat]]></category>
		<category><![CDATA[Omega 6-Fette]]></category>
		<category><![CDATA[US Beef]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist US Beef empfehlenswert? In immer mehr Supermärkten finden sich jetzt Angebote mit Fleisch aus USA. Meist als Steak. Suggeriert wird ein tolles Stück Rindfleisch aus den weiten der USA. Doch was steckt hinter diesen vollmundigen Werbeaussagen? Nehmen wir doch einen Werbezettel von Real. Hier heißt es: Auf schier endlosen Weiden im und um den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ist US Beef empfehlenswert?</h2>
<p>In immer mehr Supermärkten finden sich jetzt Angebote mit Fleisch aus USA. Meist als Steak. Suggeriert wird ein tolles Stück Rindfleisch aus den weiten der USA. Doch was steckt hinter diesen vollmundigen Werbeaussagen?</p>
<h3>Nehmen wir doch einen Werbezettel von Real. Hier heißt es:</h3>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Auf schier endlosen Weiden im und um den US-Bundesstaat Nebraska leben die Rinderherden der Greater Omaha Packers Company. Seit 1920 sthen &#8222;Die Packers&#8220; für gleichbleibend höchste Steakqualität. Ihre Angus- und Hereford Rinder verbringen acht Monate freilaufend auf der Weide, anschließend werden sie mindestens 6 Monate mit heimischen Maismischfutter im Freigehege aufgezogen. Der Mais fördert die ausgeprägte Marmorierung und den harmonischen Geschmack.</em></p>
<p>Klingt doch lecker, oder? Die Realität sieht leider anders aus. Nach dem die Rinder ein paar Monate auf der Weide standen, werden sie in enge Freigehege eingepfercht und mit Kraftfutter schnell zur Schlachtreife gemästet. Dabei wird mit keinem Wort erwähnt, dass die Rinder dabei gentechnisch verändertes Futter bekommen. Dies besteht vor allem aus Mais, der in den USA erheblich subventioniert wird. Dies ist in der Regel RoundUp Ready Mais von Monsanto. Welche anderen Futtermittel zum Einsatz kommen, wird mit keinem Wort erwähnt. Es ist davon auszugehen, dass dies vor allem Gen-Soja ist. Auch dieser wird in den USA durch massive Subventionen in großen Mengen angebaut.</p>
<p>Das Steak ist laut Website der Produzenten &#8222;Grain-fed Beef&#8220;. Im Gegensatz zu natürlichen Grass-fed Beef, enthalten die Tiere große Mengen an entzündungsfördernden Omega-6 Fettsäuren. Die gesunden und entzündungshemmenden Omega-3 Fettsäuren, die ein mit Gras und Heu gefüttertes Tier enthält, sind hier kaum anzutreffen. Gesundes Rindfleisch ist dies nicht.</p>
<p>Mit keinem Wort werden die in den USA üblichen Hormonmastmitteln erwähnt. Zwischen 80 und 90 Prozent des US-amerikanischen Rindfleisches wird mit Hilfe mit  von Wachstumshormonen hergestellt. Diese dienen dazu, die Tiere noch schneller zu mästen und den Gewinn zu maximieren. Die gesundheitlichen Folgen für Tiere und Verbraucher interessieren die Produzenten nicht. Hier geht es um Gewinnmaximierung. Ob das hier angebotene US Beef diese Wachstumshormone enthält, ist kaum nachzuprüfen. Höchstens 3-4% einer Lieferung werden überprüft.</p>
<p class="text small">Kritikern ist das zu wenig. Reinhild Benning vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) glaubt nicht, dass das genügt:</p>
<div class="clearMe" style="padding-left: 30px;"><em> &#8222;Hier müsste intensiver kontrolliert werden, zumal die Wirkstoffe gar nicht so einfach nachweisbar sind. Das heißt, man müsste auf die Mastbetriebe in den USA gehen und dort Proben ziehen von unabhängiger Seite. So etwas vermissen wir noch.&#8220;</em></div>
<h3>Kosten für US Gen Steaks</h3>
<p>Ökologisch betrachtet ist es Schwachsinn, Rindfleisch aus Amerika zu importieren. Während Rindfleisch aus Südamerika teilweise noch komplett mit Gras gefüttert und lebenslang in Weidehaltung gemästet wird, ist Rindfleisch aus USA qualitativ nicht besser als deutsches Rindfleisch, sondern nur teurer. Eine Reifung, die das Rindfleisch zarter macht, wird auch bei europäischen Rindfleischprodukten immer häufiger verwendet.</p>
<h3>Lohnt es sich US Beef zu kaufen?</h3>
<h4>Meine Meinung: <strong>&#8222;NEIN&#8220;</strong></h4>
<p>Durch die Fütterung mit Mais ist dieses Fleisch nicht gesund. Das Hormon Risiko kann nicht eindeutig geklärt werden. Deshlab muss jeder Verbraucher selbst entscheiden, ob er sich so ein Stück US Beef auf den Grill legt.</p>
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		<title>Ketogene Ernährung bei Multipler Sklerose</title>
		<link>https://www.mindbodysystem.de/ketogene-ernaehrung-bei-multiple-sklerose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 22:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Ketogene Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_pb_specialty_fullwidth et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ketogene Ernährung kann bei Multipler Sklerose die Lebensqualität verbessern</h2>
<p>&#8222;<strong>Fett ist Nervennahrung</strong>&#8220; – ist eine bekannte Redensart. An der Aussage ist wirklich etwas dran. Spitzenforscher der <strong>Charité in Berlin</strong> vermuten jetzt: Nahrungsfett kann sogar Nerven heilen. Untersucht haben sie das an Patienten mit einer chronischen, bisher nicht heilbaren Nervenerkrankung: Multiple Sklerose.</p>
<p><strong>Zu viel Zucker, also Kohlenhydrate, ist ungesund – auch für das Gehirn</strong>. Das vermuten Forscher seit längerem. Kohlenhydrate sollen auch im Spiel sein bei der Entstehung bzw. dem Verlauf von Nervenerkrankungen, erklärt der Neurologe Friedemann Paul von der Charité Berlin:</p>
<p><em>&#8222;Was wir heute wissen ist, dass bei vielen neurologischen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, oxidativer Stress eine Rolle spielt. Und die Vermutung ist im Moment, dass ein Zuviel an Kohlenhydraten diesen oxidativen Stress verstärken kann.&#8220;</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kohlenhydrate = Stress für die Nerven</strong></span></p>
<h4>Auch Nerven brauchen Brennstoffe</h4>
<p>Oxidativer Stress – so die Vermutung der Forscher – entsteht im Gehirn immer dann, wenn der Körper zu viele und zu häufig Kohlenhydrate bekommt. Die Kraftwerke der Nervenzelle, die Mitochondrien, arbeiten dann ständig auf Hochtouren. Sie arbeiten sich sozusagen in den Burn-out. Das schadet der Nervenzelle. &#8211; Es geht also darum, oxidativen Stress im Gehirn zu verhindern.</p>
<p>Und die Berliner Forscher glauben, einen Weg dahin gefunden zu haben: mit einer bestimmten Form der Ernährung. Sie setzt nur auf Fette und Eiweiß, auf Gemüse und Nüsse – und verzichtet völlig auf Kohlenhydrate. Das Ganze heißt: &#8222;<strong>ketogene Ernährung</strong>&#8220;</p>
<p><em>&#8222;Wir vermuten, dass diese Ernährungsumstellung zu einer schonenderen Verwertung im Gehirn führt. Und dass diese bessere Verwertung der Energie fürs Gehirn vor schädlichen Einflüssen schützt. Man könnte sagen: Die Energieeffizienz steigt. Mit der ketogenen Diät kann der Körper die bereitgestellte Energie besser und effizienter verwerten.&#8220;</em></p>
<h3>Wie reagiert der Körper auf eine ketogene Ernährung bei MS?</h3>
<p>Die Umstellung ist für die meisten Teilnehmer erst mal gewöhnungsbedürftig. Anfangs werden die Teilnehmer der Studie oft müde. Aber das pegelt sich ein. Und man merkt schon: <strong>Es ändert sich was im Körper</strong>.</p>
<h4>Mit Fetten gegen Blutfett</h4>
<p>Nach einigen Wochen fühlen sich die Studienteilnehmer meist energiegeladen und weniger müde. Gerade die bleischwere Müdigkeit, auch Fatigue genannt, ist sonst ein typisches Symptom der Multiplen Sklerose. Die Auswertung der Studie zeigt: Auch andere Patienten haben von der ketogenen Diät profitiert.</p>
<p><em>&#8222;Wir haben herausgefunden, dass die Lebensqualität deutlich steigt, dass es bei vielen zu einer positiven Gewichtsabnahme kam. Viele haben berichtet, dass ihre geistige Wachsamkeit deutlich zugenommen hat. Der beeindruckendste Fund ist &#8211; gegen unsere Erwartung &#8211; die Verbesserung der Blutfette und der Cholesterinwerte. Was zeigt, dass diese Therapie einen starken biologischen Nutzen hat.&#8220;</em></p>
<h3>Wie sieht eine ketogene Ernährung bei Multipler Sklerose aus</h3>
<p>Die ketogene Ernährung ist eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährungsform.</p>
<p>Wir reden hier von einem Fettanteil in der Nahrung von etwa 70 Prozent bei einer strengen ketogenen Ernährung. Der Zuckeranteil sollte pro Tag nicht mehr als 10 Gramm betragen.</p>
<p>In der ketogenen Ernährung sollte Zucker, egal ob flüssig oder fest, Weißmehlprodukte, Kartoffeln, Reis, Nudeln vermieden werden. Diese einfachen Kohlenhydrate lösen starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel aus. Der Blutzuckerspiegel eines MS-Patienten sollte allerdings auf möglichst niedrigen Niveau gehalten werden. Stattdessen sollte der MS-Patient seine Energie aus dem besseren Treibstoff Fett zu beziehen.</p>
<p>Sind genügend Kohlenhydrate durch die Nahrung im Körper, wird der Körper seinen Energiebedarf hierüber abdecken. Hierbei entstehen freie Radikale, welche die Nervenzellen schädigen.</p>
<p>Stellt ein Patient mit Multiple Sklerose auf die ketogene Ernährung um, verwerten auch die Nervenzellen die bei der <strong>Ketogenese </strong>entstandenen Ketonkörper zur Energiegewinnung. Da der Körper nun nicht mehr an die Kohlenhydrate geht zur Energiegewinnung, da diese ja nicht mehr da sind, werden auch weniger freie Radikale verstoffwechselt.</p>
<h3>Hintergründe der ketogenen Ernährung</h3>
<p>Die traditionell lebenden Inuit verstoßen konsequent gegen alle gültigen Ernährungsprinzipien –und zählen dennoch zu den gesündesten Völkern der Welt. Sie wohnen im hohen Norden, wo man bekanntlich nichts anpflanzen kann. Sie ernähren sich von Fisch und dem Fleisch von fetten Robben und Walrössern. Kohlenhydrate fehlen komplett auf dem Speiseplan.</p>
<p>Trotzdem kennen die Inuits – solange sie fern der Zivilisation und des Supermarktes wohnen – weder Multiple Sklerose, Karies, Bluthochdruck, noch Diabetes. Sie ernähren sich hauptsächlich von tierischen Proteinen und Fetten.</p>
<p>Ähnlich haben auch unsere Vorfahren gelebt, bevor wir vor ca. 10 000 Jahren mit Ackerbau begonnen haben. Unsere Ahnen lebten von der Jagd, sammelten Beeren und Nüsse. Wäre das falsch gewesen, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.</p>
<h3>Heute noch weit verbreitete Ernährungsirrtümer</h3>
<p>Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten wir uns möglichst fettarm und dafür kohlenhydratreich ernähren. So wie das auch die Amerikaner fast ein halbes Jahrhundert lang gemacht haben. Das Ergebnis war eine allgemeine, unübersehbare Körperfettzunahme bei der Bevölkerung. Die Menschen wurden immer dicker und kränker anstatt dünner und gesünder. Sogar die Cholesterinwerte wurden schlechter, obwohl kaum Fette mit der Nahrung aufgenommen wurden. Neuronale Krankheiten, wie MS &#8211; Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson nehmen in erschreckenden Maße zu.</p>
<p>Langjährige Studien konnten bisher keine Risiken bei der dauerhaften Ernährungsumstellung auf mehr Fette und weniger Kohlenhydrate nachweisen. Ganz im Gegenteil: Das Gewicht schmilzt, bei Typ-2-Diabetikern sinkt der Blutzucker, bei Hypertonikern sinkt der Blutdruck, MS Kranke verlassen wieder ihren Rollstuhl. Da wundert es sowohl den aufgeklärten Arzt als auch den interessierten Laien, warum die Fachgesellschaften wie die DGE, die deutsche Diabetes- oder die Deutschen Adipositas-Gesellschaft weiterhin auf den hohen Kohlenhydrat-Anteil in der Nahrung bauen.</p>
<p>Aber wenn man von der Industrie gesponsert wird und man von Kranken gut leben kann, ignoriert man lieber die vielen Studien die beweisen, dass die Ernährungsempfehlungen der letzten Jahrzehnte uns nur geschadet haben.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&amp;kategorie=forschung&amp;anr=5821" rel="nofollow">http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&amp;kategorie=forschung&amp;anr=5821</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867311595/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867311595&amp;linkCode=as2&amp;tag=ac03e-21" rel="nofollow">Terry Wahls: Multiple Sklerose erfolgreich behandeln.</a><br />
<a href="http://www.swr.de/swr2/wissen/fett-als-nervennahrung/-/id=661224/did=12243426/nid=661224/tca99f/index.html" rel="nofollow">http://www.swr.de/swr2/wissen/fett-als-nervennahrung/-/id=661224/did=12243426/nid=661224/tca99f/index.html</a><br />
<a href="http://dr.spitzbart.com/die_ketogene_diaet" rel="nofollow">http://dr.spitzbart.com/die_ketogene_diaet</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Erfolg bei der Behandlung von Multipler Sklerose</h2>
<p>Die amerikanische Ärztin Terry Wahls behandelte ihre MS &#8211; Multiple Sklerose mit einer ketogenen Ernährung und konnte den Rollstuhl wieder verlassen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl.jpg" alt="Die an Mulitple Sklerose erkrankte amerikanische Ärztin Terry Wahls konnte mit einer ketogenen Ernährung den Rollstuhl wieder verlassen." title="Ketogene Ernährung hilft bei Multiple Sklerose" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl.jpg 600w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl-300x200.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl-285x190.jpg 285w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" class="wp-image-11663" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Propionsäure kann den Verlauf der Multiplen Sklerose beeinflussen</h2>
<p>Heute gehen Forscher im Hinblick auf die Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen davon aus, dass sie auf ein Ungleichgewicht zwischen den (geschwächten) regulatorischen und den autoimmun-entzündlichen Immunmechanismen zurückzuführen sind.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit zugelassener Therapien für diese Indikationen zielt auf eine Schwächung beziehungsweise Blockierung der pro-entzündlichen Komponente des Immunsystems ab.</p>
<p>Eine Stärkung der regulatorischen Komponenten, zum Beispiel mittels Propionat als Zusatz zu den etablierten Medikamenten, könnte eine bessere Therapie bedeuten.</p>
<p>mehr zu Propionsäure lesen Sie hier: <a title="Propionsäure" href="https://www.mindbodysystem.de/wiki/propionsaeure/">Propionsäure</a></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Hohe Cholesterinwerte verlängern das Leben</title>
		<link>https://www.mindbodysystem.de/hohe-cholesterinwerte-verlaengern-das-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2016 22:17:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[Cholesterin]]></category>
		<category><![CDATA[Statine]]></category>
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					<description><![CDATA[Keine Angst vor Herzkrankheiten Hohe Cholesterinwerte führen nach der Meinung vieler Ärzte zu Herzkrankheiten und einem frühen Tod. Statine die das LDL Cholesterin senken, werden mehr als 13 Millionen Amerikanern verschrieben. Dies sind meist Männer über 60 Jahre. Untersuchungen haben gezeigt, Statine haben viele Nebenwirkungen, aber nützen nur einem kleinsten Teil der Bevölkerung. Cholesterin ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Keine Angst vor Herzkrankheiten</h2>
<p>Hohe Cholesterinwerte führen nach der Meinung vieler Ärzte zu Herzkrankheiten und einem frühen Tod. Statine die das LDL Cholesterin senken, werden mehr als 13 Millionen Amerikanern verschrieben. Dies sind meist Männer über 60 Jahre. Untersuchungen haben gezeigt, Statine haben viele Nebenwirkungen, aber nützen nur einem kleinsten Teil der Bevölkerung.</p>
<h3>Cholesterin ist nützlich</h3>
<p>Eine Untersuchung die im April 2015 in &#8222;Annals of Nutrition &amp; Metabolism&#8220; veröffentlicht wurde, zeigt, je höher das Lebensalter, umso wichtiger ist ein hoher Cholesterinspiegel.</p>
<p>Die Untersuchung aus Japan zeigt, Menschen mit den höchsten Cholesterinwerten hatten die geringste Sterblichkeitsrate, wenn es um Herzerkrankungen ging. Der Report stellte fest: &#8222;<em>Die Sterblichkeit sinkt mit einem höheren Gesamt- oder LDL Cholesterinwert.&#8220;</em> Diese Ergebnisse wurden durch die meisten japanischen epidemiologischen Studien der Gesamtbevölkerung bestätigt.</p>
<h3>Was ist Cholesterin?</h3>
<p>Cholesterin ist ein fettlöslicher Nährstoff. Es ist weich, wachsartig und lebenswichtig für den menschlichen Körper. Viele lebenswichtigen Funktionen im Körper wären ohne Cholesterin nicht möglich. Das menschliche Gehirn kann ohne Cholesterin nicht funktionieren. Cholesterin ist ebenso wichtig für die Produktion von Steroid Hormonen.</p>
<p>Cholesterin hilft Stress zu reduzieren und ist vielleicht eine Behandlungsmethode für MS (Multiple Sklerose). Der Körper benötigt Cholesterin, um die Myelinscheide* zu produzieren. Diese schützt die Nerven. Fehlt diese Schutzschicht, treten die MS typischen Symptome auf.</p>
<p>Die Ärztin Terry Wahls konnte mit einer ketogenen (Paleo) Ernährung ihre MS Krankheit wieder rückgängig machen. Bevor Sie mit dieser cholesterinreichen Ernährung begann, war sie an den Rollstuhl gefesselt. Heute ist ihr wieder ein normales Leben möglich.</p>
<h3>Cholesterinmangel</h3>
<p>Menschen, die einen genetisch bedingten Cholesterinmangel haben, leiden unter der Smit-Lemli-Opitz (SLOS) Krankheit. Diese Krankheit ist rezessiv, es müssen also beide Elternteile die Krankheit haben, damit sie weitervererbt wird. Menschen mit wenig oder keinem Cholesterin leiden an Autismus, Sehstörungen, schlechtem Immunsystem und sind anfälliger für Infektionen. Sie haben auch Schwierigkeiten, das Essen richtig zu verdauen. Diejenigen, die ohne die Fähigkeit, Cholesterin selbst zu bilden, geboren wurden, können auch unter körperlichen Missbildungen an Händen, Füßen oder inneren Organen leiden.</p>
<h3>Diabetes und Cholesterin</h3>
<p>Diabetiker tendieren dazu, zuviel schlechtes und zuwenig gutes Cholesterin zu haben. Dies kann zu Herzkrankheiten führen. Die Krankheit heißt diabetische Fettwechselstörung. Zusätzlich zu Herzkrankheiten sind Diabetiker anfällig für Arteriosklerose. Bei Arteriosklerose lagert sich Fett und Kalzium in den Arterienwänden ab. Auf Dauer führt dies zu einem Verschluß der Arterie. Insulinresistenz wird mit der diabetischen Fettwechselstörung in Verbindung gebracht. Diabetiker müssen deshalb ihre Cholesterinwerte kennen und mit einer geeigneten Ernährung diese kontrollieren.</p>
<p>Dabei ist es wichtig, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Kohlenhydrate lösen eine Insulinreaktion aus. Kohlenhydrate werden zu Glukose (Traubenzucker) verstoffwechselt. Kann der Körper die Glukose nicht verbrauche, wird sie in der Leber zu Fett umgebaut. Diese Fette sind besonders schädlich für den Organismus. Fette tierischer Herkunft sind für den Körper wesentlich gesünder. In den USA hat man jetzt nach Jahrzehnten die Warnung vor dem Verbrauch von zuviel Eiern zurückgenommen. Die zuständigen Stellen mussten zugeben, dass Eier keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben, im Gegenteil.</p>
<h3>Warum ist Cholesterin so wichtig?</h3>
<p>Cholesterin wird in jeder Zelle des Körpers benötigt. Es ist ein Teil bei der Bildung der Zellmembrane und erlaubt die Interaktion zwischen verschiedenen Chemikalien, die miteinander agieren.</p>
<p>Ohne Cholesterin kann der Körper keine Gallenflüssigkeit bilden. Dies führt zu einer schlechten Verdauung.</p>
<p>Die Sex Hormone, Östrogen und Testosteron werden auch mit Hilfe von Cholesterin gebildet. Deshalb führt die Einnahme von cholesterinsenkenden Statinen auch oft zu Potenzproblemen.</p>
<p>Selbst die Produktion von Vitamin D wäre ohne Cholesterin nicht möglich.</p>
<p>Ein Großteil des Gehirns besteht aus Cholesterin. Mittlerweile führt man viele neurale Störungen, wie Alzheimer, Parkinson und MS auf einen Cholesterinmangel zurück.</p>
<p>Neue Untersuchungen vermuten, dass Cholesterin sich mit Schwefel im Körper verbindet und dadurch Cholesterinsulfat gebildet wird. Dies verdünnt das Blut. Cholesterinsulfat könnte eine mögliche Behandlungsmöglichkeit gegen Herzkrankheiten werden.</p>
<h3>Wo finden Sie Cholesterin in der Nahrung?</h3>
<p>Cholesterin findet sich in einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFAS). Speisen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAS) sind schädlich für den Körper und die Herzgesundheit.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.karger.com[PDF]<br />
http://www.ncbi.nlm.nih.gov<br />
http://www.eurekalert.org<br />
http://www.healthboards.com</p>
<p>*Die Myelinscheide stellt eine um die Axone der Nervenzellen von Wirbeltieren gelagerte lipidreiche Schicht dar. Sie wirkt elektrisch isolierend.</p>
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		<title>Darmkrebs durch Fleisch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 21:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Internationale Agentur für Krebsforschung, kurz IARC ist eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend und rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend ein. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_pb_section_parallax et_pb_with_background et_pb_fullwidth_section et_section_regular" >
				
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							<h2 class="et_pb_slide_title">Krebs durch Fleisch</h2><div class="et_pb_slide_content"> Laut WHO ist verarbeitetes Fleisch krebserregend. Wie hoch ist das Risiko wirklich? </div>
							
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Erhöht Fleisch das Risiko für Darmkrebs?</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die IARC warnt vor Krebsrisiko durch verarbeitetes Fleisch</h2>
<p>Die Internationale Agentur für Krebsforschung, kurz IARC ist eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend und rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend ein. Unter verarbeitetem Fleisch versteht die IARC gepökelte, geräucherte oder anders haltbar gemachte oder geschmacklich veränderte Fleischprodukte.</p>
<div>Die IARC teilt Ergebnisse in <strong>fünf Kategorien</strong>ein:</div>
<ol>
<li>&#8222;krebserregend&#8220; (1)</li>
<li>&#8222;wahrscheinlich krebserregend&#8220; (2A)</li>
<li>&#8222;möglicherweise krebserregend&#8220; (2B)</li>
<li>&#8222;nicht einzustufen&#8220; (3)</li>
<li>&#8222;nicht krebserregend&#8220; (4)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Krebsrisiko erhöht sich um 20%</h3>
<p>Auf den ersten Blick ist die Steigerung des Krebsrisikos um 20% eine gewaltige Zahl. Allerdings sieht dies ganz anders aus, wenn man die Zahlen in Relation bringt. Laut Robert Koch-Institut hat eine 45-jährige Frau in Deutschland durchschnittlich ein Risiko von 0,3 Prozent, in den folgenden zehn Jahren an Darmkrebs zu erkranken. Durch den Verzehr von Wurst, Schinken und anderen verarbeiteten Fleischwaren erhöht Sie laut WHO ihr Krebsrisiko um 20%. Ein Grundrisiko von 0,3% + 20% ergibt ein Krebsrisiko von 0,36%.</p>
<p>Hätte man die Zahlen so veröffentlicht, kein Mensch würde sich dafür interessieren. Also betreibt man Zahlenmassage. Man schreibt nur von der Erhöhung des Krebsrisikos um 20%, lässt aber elegant den Grundwert aus. Übrigens Rauchen erhöht das Krebsrisiko um 2.500%, schon etwas dramatischer. Weiterhin gelten auch Alkohol und Sonnenstrahlen als krebserregend. Wenn Sie in der Stadt unterwegs sind, unterlassen Sie das Atmen. Einatmen von Autoabgasen ist auch krebserregend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Studienlage ist nicht eindeutig</h3>
<p>Ob Fleisch wirklich Krebs verursachen kann, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Auch die WHO hat keine Studie erstellt, sondern nur vorhandene ausgewertet. Hier sieht es aber so aus, dass einige der Meinung sind, das Krebsrisiko würde sich durch Fleisch erhöhen, andere Studien belegen genau das Gegenteil.</p>
<p>Die Belege dafür, dass der Verzehr dieser Fleischsorten beim Menschen Krebs auslöse, seien begrenzt, heißt es zur Erklärung in &#8222;Lancet Oncology&#8220;.</p>
<p>Laut einer kürzlich veröffentlichten <strong><a href="http://www.nature.com/articles/srep13484" target="_blank">niederländischen Studie</a></strong>sei Fleischkonsum <strong>kein Risikofaktor für Dickdarmkrebs</strong>. Die Daten zeigten keinen statistisch signifikanten Unterscheid bei Darmkrebs zwischen Vegetariern und Fleischessern.</p>
<p>Die Ergebnisse einer jüngst publizierten<a href="http://www.echte-esser.de/tl_files/files/PM_Neue%20Meta-Analyse_Rotes%20Fleisch%20kein%20Risikofaktor%20fuer%20Darmkrebs_Mai%202015.pdf" target="_blank">Meta-Analyse</a>von 27 unabhängigen Studien aus Amerika, Asien, Europa und Australien belegt, dass der <strong>Konsum von rotem Fleisch bei Dickdarmkrebs </strong>eine bedeutende Rolle spielt.</p>
<p>Der frühere Vorstandsvorsitzende des <strong>Deutschen Krebsforschungszentrums</strong>(DKFZ) Harald zur Hausen kritisiert ebenfalls, dass in dem Bericht nicht erwähnt werde, dass es <strong>Länder mit hohem Fleischkonsum </strong>gebe, in denen die Dickdarmkrebs Raten trotzdem sehr niedrig sind.</p>
<h4>Woher kommen die Daten</h4>
<p>Der Gold Standard wäre eine kontrollierte Doppelblind Studie. Für die Aussage, 50 Gramm verarbeitetes Fleisch am Tag erhöht das Darmkrebsrisiko, lässt sich keine solche Studie finden.</p>
<p>Daher griff man auf Beobachtungs- oder epidemiologische Studien zurück. Hier wird eine bestimmte Personengruppe verschiedenen Tests (z.B. Blutdruck, Gewicht, Größe, Cholesterin etc unterzogen. Außerdem werden Sie zu Ihren Lebensgewohnheiten befragt.</p>
<p>Nach einer bestimmten Zeit werden die Untersuchungen und Befragungen wiederholt. So lassen sich über einen festgelegten Zeitraum die Veränderungen der Gesundheit dokumentieren. ABER: Das Problem an solchen Studien sind die Befragungen. Probanden können vielleicht noch Auskunft geben, was sie vor einer Woche gegessen haben. Wie zuverlässig sind die Auskünfte wenn Fragen zur Ernährung vor einem Jahr oder länger gestellt werden. Wissen Sie noch, wieviel verarbeitetes Fleisch Sie zu diesem Zeitpunkt gegessen haben?</p>
<p>Ein weiteres Problem ist der Wahrheitsgehalt der Aussagen. Wie in Studien festgestellt wurde, neigen die Befragten solche Antworten zu geben, wie sie der Befrager eventuell erwarten würde.</p>
<p>Viele Wissenschaftler sind der Meinung, epidemiologische Studien sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Aber viele Wissenschaftler sind glücklich, wenn ihre zweifelhaften Studien in irgendeinem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht werden.</p>
<p>Wie bei vielen epidemiologischen Studien, lässt sich ein genauer Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fleisch und dem erhöhten Darmkrebsrisiko nicht beweisen. Menschen, die gerne und viel rotes Fleisch essen, Bewegen sich weniger, Trinken und Rauchen häufiger, Essen weniger Gemüse und mehr Kohlenhydrate. Was löst jetzt den Krebs aus? Wahrscheinlich ist es die insgesamt ungesunde Lebensweise.</p>
<p>Interessant wäre eine Studie mit Menschen, die Biofleisch essen, sich auch ansonsten Gesund ernähren und ausreichend Bewegung haben. Wahrscheinlich würde so eine Studie zum Ergebnis kommen: <strong>&#8222;Fleischessen ist Gesund.&#8220;</strong></p>
<p>Vegetarier, Müsli- und Brotesser haben ein anderes Problem. Sie nehmen Glyphosat auf, dass laut IARC ebenso wie Rotes Fleisch auch wahrscheinlich krebserregend ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Risiko Darmkrebs</h3>
<p>Das Risiko für Darmkrebs scheint durch verarbeitetes Fleisch tatsächlich zu steigen. Auch wenn die Zahlen absolut betrachtet, irrelevant erscheinen, sollte dieses Risiko doch genauer beleuchtet werden. Das Darmkrebsrisiko könnte durch die Verarbeitung des Fleisches, also Pökeln, Grillen, Behandlung mit Konservierungsstoffen etc. steigen. Die Inhaltsstoffe bei Wurstwaren sind oft mehr als bedenklich.</p>
<p>Sofern das Fleisch nicht aus Tierfabriken kommt, stellt es wahrscheinlich kein Krebsrisiko dar, allerdings die Verarbeitungsschritte und die ganzen zugefügten Stoffe. Diese erhöhen hauptsächlich das sogenannte <strong>Shelflife</strong>, das Leben im Regal. Supermärkte sind an Produkten interessiert, die lange haltbar sind. Somit ist der Verlust durch abgelaufenen Waren minimiert.</p>
<p>&#8222;<em>Für den Einzelnen ist das Risiko klein, infolge des Fleischkonsums Darmkrebs zu entwickeln</em>&#8222;, sagt Kurt Straif von der IARC. &#8222;<em>Aber das Risiko steigt mit der verzehrten Menge</em>.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie können Sie Ihr Krebsrisiko minimieren?</h3>
<p>Wenn Sie besorgt sind und Ihr Darmkrebsrisiko minimieren wollen, dann verzehren Sie weniger von stark verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren.</p>
<ul>
<li>Kaufen Sie Ihr Fleisch aus nachhaltiger Tierhaltung, wo auf Antibiotika und gentechnisch verändertes Futter verzichtet wird.</li>
<li>Kaufen Sie kein eingelegtes Fleisch</li>
<li>schränken Sie den Wurstkonsum ein</li>
<li>Vermeiden Sie Pflanzenöle, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Maiskeimöl und andere Saatenöle</li>
<li>Kochen oder Braten Sie Fleisch in größeren Mengen, um dadurch den Wurstkonsum reduzieren zu können</li>
<li>Braten und Kochen Sie mit gesättigten Fetten, wie Kokosöl, Butterschmalz, Schweineschmalz oder Rindertalg</li>
<li>Verzichten Sie auf industriell hergestellte Lebensmittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die IARC Empfehlung ist absolut betrachtet kaum der Rede wert. Selbst die WHO betrachtet das Risiko als relativ gering. Achten Sie aber trotzdem auf hochwertige Fleischwaren und verzichten Sie auf billiges Supermarktfleisch. Sie helfen damit den Tieren und wahrscheinlich Ihrer Gesundheit.</p></div>
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