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	<title>Kohlenhydrate | mindbodysystem</title>
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	<title>Kohlenhydrate | mindbodysystem</title>
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		<title>Gesättigte Fette in der Nahrung sind Gesund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 14:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[gesättigte Fette]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Verdoppelung oder Verdreifachung gesättigter Fette in der Nahrung erhöht nicht die gesättigten Fette im Blut Eine kontrollierte Studie zeigt keinerlei Erhöhung der Blutfettwerte. Dagegen zeigt eine Steigerung der Kohlenhydrate während des Tests, eine Steigerung der Fettsäuren im Blut. Dies steigert das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. &#8222;Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Verdoppelung oder Verdreifachung gesättigter Fette in der Nahrung erhöht nicht die gesättigten Fette im Blut</h3>
<p>Eine kontrollierte Studie zeigt keinerlei Erhöhung der Blutfettwerte. Dagegen zeigt eine Steigerung der Kohlenhydrate während des Tests, eine Steigerung der Fettsäuren im Blut. Dies steigert das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten.</p>
<p>&#8222;<em>Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr, dass gesättigte Fette in keinem Zusammenhang mit Krankheiten stehen.</em>&#8220; meinte Jeff Volek, Autor der Studie und Professor of Human Sciences an der Ohio State Universität.</p>
<p>&#8222;<em>Es ist ungewöhnlich, dass ein Marker für mögliche Krankheiten so eng mit dem Kohlenhydratkonsum in Verbindung steht. Wenn Kohlenhydrate in der Nahrung erhöht werden, gehen dieser Marker wie vorzusehen war nach oben.</em>&#8220; sagte Jeff Volek. Die Wissenschaftler fanden eindeutig heraus, die Gesamtwerte gesättigter Fette in der Nahrung erhöhten sich nicht bei einer Ernährung mit mehr gesättigten Fetten. Im Gegenteil, die Blutfettwerte sanken wenn Kohlenhydrate durch gesättigte Fette ersetzt wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gesättigte Fette in der Nahrung lassen die Werte schädlicher Fette (Palmitoleinsäure) im Blut sinken.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Kohlenhydrate lassen den Wert an schädlichen Palmitoleinsäuren steigen</h4>
<p>Die Werte von Palmitoleinsäure, eine Fettsäure assoziiert mit einem ungesunden Verstoffwechselung von Kohlenhydraten und krankheitsfördernd, sanken bei einer kohlenhydratreduzierten Krankheit. Im Gegenzug stiegen die Werte sobald der Kohlenhydratgehalt in der Nahrung wieder erhöht wurde.</p>
<p>In der Studie wurden Kohlenhydrate ständig erhöht, während der Gesamtfettgehalt und gesättigte Fette reduziert wurden. Der Kaloriengehalt und Proeingehalt der Nahrung blieb konstant.</p>
<p>Wenn der Marker steigt, erklärte Jeff Volek, ist dies ein Signal dass ein Teil der Kohlenhydrate in der Leber zu Fett umgebaut wird,</p>
<p>anstatt als Energie verbrannt zu werden. Die Reduzierung von Kohlenhydraten und die Steigerung von Fetten in der Nahrung, stellen sicher, dass der Körper gesättigte Fette als Energie verbrennt und nicht speichert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Mehr gesättigte Fette verbessern Blutwerte</h4>
<div id="attachment_24680" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24680" class="size-medium wp-image-24680" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-300x300.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-150x150.jpg 150w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-768x768.jpg 768w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut-610x610.jpg 610w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/gesaettigte-fette-im-blut.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-24680" class="wp-caption-text">Gesättigte Fette im Blut</p></div>
<p>&#8222;<em>Wenn Sie eine sehr kohlenhydratreduzierte  (Very Low Carb oder ketogen) Ernährung zu sich nehmen, verbrennt der Körper vorzugsweise gesättigte Fette.</em>&#8222;, führte Jeff Volek aus.&#8220; <em>Wir verdoppelten und verdreifachten die Menge an gesättigten Fetten in der Nahrung unserer Studienteilnehmer. Wenn wir aber die Werte gesättigter Fette im Blut maßen, sanken sie bei den meisten Teilnehmern. Andere Marker für Krankheitsrisiken verbesserten sich ebenfalls.&#8220;</em></p>
<p>Die Studie wurde am 21. November 2014 im Journal <a href="http://www.plosone.org/">PLOS ONE</a> veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ablauf der Studie</h3>
<div id="attachment_24685" style="width: 168px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/jeff-volek.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24685" class="size-full wp-image-24685" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/07/jeff-volek.jpg" alt="Jeff Volek - Mitautor von The science of lowcarbohydrate living" width="158" height="160" /></a><p id="caption-attachment-24685" class="wp-caption-text">Jeff Volek</p></div>
<p>Jeff Volek und seine Kollegen wählten 16 Erwachsene für die Studie. Jeder der Teilnehmer hatte ein metabolisches Syndrom. Bei einem metabolischen Syndrom müssen mindestens drei von fünf Faktoren präsent sein, die das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. <strong>(Übermäßiges Bauchfett, hoher Blutdruck, niedrige HDL Cholesterinwerte, Insulinresistenz oder Glukoseintoleranz und hohe Triglyceridwerte)</strong></p>
<p>Nachdem die Probanden drei Wochen eine kohlenhydratreduzierte Ernährung erhielten, wurde für die nächsten drei Wochen die Kohlenhydratmenge erhöht. Die Änderung erfolgte immer im Drei Wochen Rhythmus für insgesamt 18 Wochen. Die Studie startete mit 47 Gramm Kohlenhydrate und 84 Gramm gesättigte Fette am Tag. Am Ende der Studie erhielten die Teilnehmer 346 g Kohlenhydrate und 32 g gesättigte Fett am Tag.</p>
<p>Die Gesamtkalorienmenge betrug während der Studie 2.500 Kalorien  und 130 g Protein pro Tag. Im Zeitraum mit der höchsten Kohlenhydratmenge betrug der Anteil an Kohlenhydraten 55 Prozent der Nahrung. Dies entspricht ungefähr der Menge einer amerikanischen Durchschnittsernährung. In Deutschland empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) einen Kohlenhydratanteil von über 50 % in der Nahrung. Diese Studie zeigt, wie verantwortungslos solche Empfehlungen sind. Lesen Sie dazu auch den Bericht: <a href="https://www.mindbodysystem.de/dge-gefaehrdet-ihre-gesundheit/">Ernährungsempfehlungen der DGE gefährden Ihre Gesundheit</a>.</p>
<p>Verglichen mit der Ausgangssituation verbesserten sich Glukosewerte, Insulin und Blutdruck während der Studie. Die Teilnehmer verloren bis zu 22 Pfund bis zum Ende der Studie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Studienergebnisse</h4>
<p>Die Werte für Palmitoleinsäure sanken konstant bei einer fettreichen, kohlenhydratreduzierten (LCHF) Ernährung in allen Teilnehmern. Die Fettsäuren stiegen allerdings wieder an, als die Kohlenhydratmenge im Drei Wochen Abstand immer wieder erhöht wurde. Hohe Werte der Palmitoleinsäure stehen in Verbindung mit Adipositas, einem höheren Risiko für Entzündungen im Körper, Insulinresistenz, verminderter Glukose Toleranz, metabolischem Syndrom, Typ 2 Diabetes, Herzkrankheiten und Prostatakrebs.</p>
<p>Die Studie untersuchte nicht was mit den Werten für Palmitoleinsäure geschieht, wenn eine kohlenhydratreiche Ernährung mit einer fettreichen Ernährung kombiniert wird. Dies wäre typisch bei Verzehr von Fastfood und Fertigprodukten. Jeff Volek wollte mit der Studie herausfinden, ab welcher Kohlenhydratmenge die Teilnehmer Fett speicherten.</p>
<p>&#8222;<em>Diese Grenze war höchst variabel</em>&#8222;, meinte Jeff Volek. &#8222;<em>Jeder Teilnehmer zeigte einen Anstieg der Palmitoleinsäurewerte, wenn die Kohlenhydratmenge gesteigert wurde. Jedoch gab es große Differenzen zwischen den Teilnehmern, besonders zu dem Zeitpunkt als die Teilnehmer die größte Kohlenhydratmenge erhielten. Dies bestätigt die Theorie, dass Menschen eine höchst unterschiedliche Kohlenhydrat Toleranz aufweisen.&#8220;</em></p>
<p>Die bestehenden Gesundheitsrisiken der Teilnehmer waren kein Faktor in der Studie. Jeder erhielt die gleiche Nahrung für 18 Wochen. Auf der Reaktion der Körper zu dem Essen war der Fokus der Arbeit.</p>
<p>&#8222;<em>Es gibt ein weitverbreitetes Missverständnis zu gesättigten Fetten. In vielen Studien gibt es keinerlei Zusammenhang zwischen gesättigten Fetten und Herzkrankheiten. Trotzdem wird immer noch zur Minderung gesättigter Fette aufgerufen. Das ist weder wissenschaftlich belegt, noch intelligent</em>&#8222;, sagte Jeff Volek. &#8222;<em>Studien messen gesättigte Fette im Blut und das Risiko für Herzkrankheiten wird assoziiert. Hohe Werte an gesättigten Fetten im Blut sind nicht gut. Die Frage ist aber, warum speichern Menschen gesättigte Fette in ihrem Blut, Membranen oder Gewebe?</em>&#8220;</p>
<p>&#8222;<strong><em>Menschen glauben, man ist was man isst. In Wahrheit bist du aber, was du speicherst von dem was du isst</em></strong>&#8222;, bewies Volek. &#8222;<em>Auf den Punkt gebracht, es werden nicht unbedingt die gesättigten Fette aus der Nahrung gespeichert. Der primäre Regulator für die Speicherung sind die Kohlenhydrate in der Nahrung. Seit mehr als die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung Zeichen von Kohlenhydrat Intoleranz zeigen, macht es mehr Sinn, den Fokus auf Kohlenhydratbegrenzung anstatt Fettreduzierung zu legen.</em>&#8220;</p>
<p>Jeff Volek sieht die Palmitoleinsäure als potentiellen Marker, wenn ein Körper beginnt, Kohlenhydrate zu Fetten umzuwandeln. Dies ist ein Warnzeichen für das Chaos, das im Körper entsteht.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><h3>Fazit:</h3>
<p>&#8222;<em>Es gibt keine magische Kohlenhydrat Grenze, die für jeden gleich ist</em>&#8222;, meint Jeff Volek. &#8222;<em>Es gibt ein großes Interesse, eine personalisierte Ernährung zu entwickeln. Dieser Marker könnte wichtige Informationen liefern, wie der Körper Kohlenhydrat verwertet.</em>&#8222;</div></div></p>
<p>Die Studie wurde unterstützt vom Dairy Research Institue, der National Cattlemen&#8217;s Beef Association und dem Egg Nutrition Center.</p>
<p>Co-Autoren waren Brittanie Volk, Laura Kunces, Brian Kupchak, Catherine Saenz, Juan Artistizabal and Maria Luz Fernandez of the <a href="http://www.uconn.edu/">University of Connecticut</a>; Daniel Freidenreich, Richard Bruno, Carl Maresh and William Kraemer of Ohio State’s Department of Human Sciences; and Stephen Phinney of the<a href="http://www.ucdavis.edu/">University of California, Davis</a>.</p>
<p>Für alle, die Englisch verstehen, ein Video von Jeff Volek: Warum eine Low Carb Ernährung gut für dich ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/C-DlwPlU5Qs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Quelle: https://news.osu.edu/news/2014/11/21/study-doubling-saturated-fat-in-the-diet-does-not-increase-saturated-fat-in-blood/</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ketogene Ernährung bei Multipler Sklerose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 22:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kategorie: Body]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Ketogene Ernährung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ketogene Ernährung kann bei Multipler Sklerose die Lebensqualität verbessern</h2>
<p>&#8222;<strong>Fett ist Nervennahrung</strong>&#8220; – ist eine bekannte Redensart. An der Aussage ist wirklich etwas dran. Spitzenforscher der <strong>Charité in Berlin</strong> vermuten jetzt: Nahrungsfett kann sogar Nerven heilen. Untersucht haben sie das an Patienten mit einer chronischen, bisher nicht heilbaren Nervenerkrankung: Multiple Sklerose.</p>
<p><strong>Zu viel Zucker, also Kohlenhydrate, ist ungesund – auch für das Gehirn</strong>. Das vermuten Forscher seit längerem. Kohlenhydrate sollen auch im Spiel sein bei der Entstehung bzw. dem Verlauf von Nervenerkrankungen, erklärt der Neurologe Friedemann Paul von der Charité Berlin:</p>
<p><em>&#8222;Was wir heute wissen ist, dass bei vielen neurologischen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, oxidativer Stress eine Rolle spielt. Und die Vermutung ist im Moment, dass ein Zuviel an Kohlenhydraten diesen oxidativen Stress verstärken kann.&#8220;</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kohlenhydrate = Stress für die Nerven</strong></span></p>
<h4>Auch Nerven brauchen Brennstoffe</h4>
<p>Oxidativer Stress – so die Vermutung der Forscher – entsteht im Gehirn immer dann, wenn der Körper zu viele und zu häufig Kohlenhydrate bekommt. Die Kraftwerke der Nervenzelle, die Mitochondrien, arbeiten dann ständig auf Hochtouren. Sie arbeiten sich sozusagen in den Burn-out. Das schadet der Nervenzelle. &#8211; Es geht also darum, oxidativen Stress im Gehirn zu verhindern.</p>
<p>Und die Berliner Forscher glauben, einen Weg dahin gefunden zu haben: mit einer bestimmten Form der Ernährung. Sie setzt nur auf Fette und Eiweiß, auf Gemüse und Nüsse – und verzichtet völlig auf Kohlenhydrate. Das Ganze heißt: &#8222;<strong>ketogene Ernährung</strong>&#8220;</p>
<p><em>&#8222;Wir vermuten, dass diese Ernährungsumstellung zu einer schonenderen Verwertung im Gehirn führt. Und dass diese bessere Verwertung der Energie fürs Gehirn vor schädlichen Einflüssen schützt. Man könnte sagen: Die Energieeffizienz steigt. Mit der ketogenen Diät kann der Körper die bereitgestellte Energie besser und effizienter verwerten.&#8220;</em></p>
<h3>Wie reagiert der Körper auf eine ketogene Ernährung bei MS?</h3>
<p>Die Umstellung ist für die meisten Teilnehmer erst mal gewöhnungsbedürftig. Anfangs werden die Teilnehmer der Studie oft müde. Aber das pegelt sich ein. Und man merkt schon: <strong>Es ändert sich was im Körper</strong>.</p>
<h4>Mit Fetten gegen Blutfett</h4>
<p>Nach einigen Wochen fühlen sich die Studienteilnehmer meist energiegeladen und weniger müde. Gerade die bleischwere Müdigkeit, auch Fatigue genannt, ist sonst ein typisches Symptom der Multiplen Sklerose. Die Auswertung der Studie zeigt: Auch andere Patienten haben von der ketogenen Diät profitiert.</p>
<p><em>&#8222;Wir haben herausgefunden, dass die Lebensqualität deutlich steigt, dass es bei vielen zu einer positiven Gewichtsabnahme kam. Viele haben berichtet, dass ihre geistige Wachsamkeit deutlich zugenommen hat. Der beeindruckendste Fund ist &#8211; gegen unsere Erwartung &#8211; die Verbesserung der Blutfette und der Cholesterinwerte. Was zeigt, dass diese Therapie einen starken biologischen Nutzen hat.&#8220;</em></p>
<h3>Wie sieht eine ketogene Ernährung bei Multipler Sklerose aus</h3>
<p>Die ketogene Ernährung ist eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährungsform.</p>
<p>Wir reden hier von einem Fettanteil in der Nahrung von etwa 70 Prozent bei einer strengen ketogenen Ernährung. Der Zuckeranteil sollte pro Tag nicht mehr als 10 Gramm betragen.</p>
<p>In der ketogenen Ernährung sollte Zucker, egal ob flüssig oder fest, Weißmehlprodukte, Kartoffeln, Reis, Nudeln vermieden werden. Diese einfachen Kohlenhydrate lösen starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel aus. Der Blutzuckerspiegel eines MS-Patienten sollte allerdings auf möglichst niedrigen Niveau gehalten werden. Stattdessen sollte der MS-Patient seine Energie aus dem besseren Treibstoff Fett zu beziehen.</p>
<p>Sind genügend Kohlenhydrate durch die Nahrung im Körper, wird der Körper seinen Energiebedarf hierüber abdecken. Hierbei entstehen freie Radikale, welche die Nervenzellen schädigen.</p>
<p>Stellt ein Patient mit Multiple Sklerose auf die ketogene Ernährung um, verwerten auch die Nervenzellen die bei der <strong>Ketogenese </strong>entstandenen Ketonkörper zur Energiegewinnung. Da der Körper nun nicht mehr an die Kohlenhydrate geht zur Energiegewinnung, da diese ja nicht mehr da sind, werden auch weniger freie Radikale verstoffwechselt.</p>
<h3>Hintergründe der ketogenen Ernährung</h3>
<p>Die traditionell lebenden Inuit verstoßen konsequent gegen alle gültigen Ernährungsprinzipien –und zählen dennoch zu den gesündesten Völkern der Welt. Sie wohnen im hohen Norden, wo man bekanntlich nichts anpflanzen kann. Sie ernähren sich von Fisch und dem Fleisch von fetten Robben und Walrössern. Kohlenhydrate fehlen komplett auf dem Speiseplan.</p>
<p>Trotzdem kennen die Inuits – solange sie fern der Zivilisation und des Supermarktes wohnen – weder Multiple Sklerose, Karies, Bluthochdruck, noch Diabetes. Sie ernähren sich hauptsächlich von tierischen Proteinen und Fetten.</p>
<p>Ähnlich haben auch unsere Vorfahren gelebt, bevor wir vor ca. 10 000 Jahren mit Ackerbau begonnen haben. Unsere Ahnen lebten von der Jagd, sammelten Beeren und Nüsse. Wäre das falsch gewesen, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.</p>
<h3>Heute noch weit verbreitete Ernährungsirrtümer</h3>
<p>Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten wir uns möglichst fettarm und dafür kohlenhydratreich ernähren. So wie das auch die Amerikaner fast ein halbes Jahrhundert lang gemacht haben. Das Ergebnis war eine allgemeine, unübersehbare Körperfettzunahme bei der Bevölkerung. Die Menschen wurden immer dicker und kränker anstatt dünner und gesünder. Sogar die Cholesterinwerte wurden schlechter, obwohl kaum Fette mit der Nahrung aufgenommen wurden. Neuronale Krankheiten, wie MS &#8211; Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson nehmen in erschreckenden Maße zu.</p>
<p>Langjährige Studien konnten bisher keine Risiken bei der dauerhaften Ernährungsumstellung auf mehr Fette und weniger Kohlenhydrate nachweisen. Ganz im Gegenteil: Das Gewicht schmilzt, bei Typ-2-Diabetikern sinkt der Blutzucker, bei Hypertonikern sinkt der Blutdruck, MS Kranke verlassen wieder ihren Rollstuhl. Da wundert es sowohl den aufgeklärten Arzt als auch den interessierten Laien, warum die Fachgesellschaften wie die DGE, die deutsche Diabetes- oder die Deutschen Adipositas-Gesellschaft weiterhin auf den hohen Kohlenhydrat-Anteil in der Nahrung bauen.</p>
<p>Aber wenn man von der Industrie gesponsert wird und man von Kranken gut leben kann, ignoriert man lieber die vielen Studien die beweisen, dass die Ernährungsempfehlungen der letzten Jahrzehnte uns nur geschadet haben.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&amp;kategorie=forschung&amp;anr=5821" rel="nofollow">http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&amp;kategorie=forschung&amp;anr=5821</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867311595/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3867311595&amp;linkCode=as2&amp;tag=ac03e-21" rel="nofollow">Terry Wahls: Multiple Sklerose erfolgreich behandeln.</a><br />
<a href="http://www.swr.de/swr2/wissen/fett-als-nervennahrung/-/id=661224/did=12243426/nid=661224/tca99f/index.html" rel="nofollow">http://www.swr.de/swr2/wissen/fett-als-nervennahrung/-/id=661224/did=12243426/nid=661224/tca99f/index.html</a><br />
<a href="http://dr.spitzbart.com/die_ketogene_diaet" rel="nofollow">http://dr.spitzbart.com/die_ketogene_diaet</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Erfolg bei der Behandlung von Multipler Sklerose</h2>
<p>Die amerikanische Ärztin Terry Wahls behandelte ihre MS &#8211; Multiple Sklerose mit einer ketogenen Ernährung und konnte den Rollstuhl wieder verlassen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl.jpg" alt="Die an Mulitple Sklerose erkrankte amerikanische Ärztin Terry Wahls konnte mit einer ketogenen Ernährung den Rollstuhl wieder verlassen." title="Ketogene Ernährung hilft bei Multiple Sklerose" srcset="https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl.jpg 600w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl-300x200.jpg 300w, https://www.mindbodysystem.de/wp-content/uploads/2016/01/rollstuhl-285x190.jpg 285w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" class="wp-image-11663" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Propionsäure kann den Verlauf der Multiplen Sklerose beeinflussen</h2>
<p>Heute gehen Forscher im Hinblick auf die Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen davon aus, dass sie auf ein Ungleichgewicht zwischen den (geschwächten) regulatorischen und den autoimmun-entzündlichen Immunmechanismen zurückzuführen sind.</p>
<p>Die überwiegende Mehrheit zugelassener Therapien für diese Indikationen zielt auf eine Schwächung beziehungsweise Blockierung der pro-entzündlichen Komponente des Immunsystems ab.</p>
<p>Eine Stärkung der regulatorischen Komponenten, zum Beispiel mittels Propionat als Zusatz zu den etablierten Medikamenten, könnte eine bessere Therapie bedeuten.</p>
<p>mehr zu Propionsäure lesen Sie hier: <a title="Propionsäure" href="https://www.mindbodysystem.de/wiki/propionsaeure/">Propionsäure</a></p></div>
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		<title>Wie schädlich sind Cola &#038; Co.?</title>
		<link>https://www.mindbodysystem.de/wie-schaedlich-sind-cola-soda-red-bull/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Bogner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 13:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Erfrischungsgetränke]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Limonaden machen süchtig und krank!</h2>
<p>Erfrischungsgetränke, wie Coca Cola, Pepsi Cola, Fanta, Sprite und Red Bull um nur einige wenige zu nennen, haben keinerlei Nährwert. Nicht einmal als Durstlöscher sind Sie geeignet.  In verschiedenen Studien wurden dafür schädigende Auwirkungen bei dauerhaftem Konsum dieser Getränke gefunden.</p>
<p>Diese Limonaden enthalten hohe Dosen von Zucker, Säuren, Konservierungsmitteln und andere schädliche Inhaltsstoffe, die dem Körper weit mehr Schaden zu fügen, als nur eine übermaßige Gewichtszunahme. Der Konsum dieser Erfrischungsgetränke wird mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht:</p>
<ul>
<li>Schlaganfall</li>
<li>Nierensteine</li>
<li>Demenz</li>
<li>Zahnverfall und Zahnverlust</li>
</ul>
<p>In der &#8222;Academy of General Dentistry&#8220; wurde 2006 ein Bericht veröffentlicht: <strong><em>&#8218;</em></strong><em><strong>Sodagetränke wie Cola oder andere Limonaden haben auf Zähne eine ähnlich schädliche Wirkung wie Batteriesäure</strong></em>.&#8216;  Die enthaltenen Stoffe, wie Zitronen- oder Phosphorsäure greifen den Zahnschmelz an. Diätgetränke haben sogar einen PH-Wert von 3.2 und sind damit noch säurehaltiger als die normalen Erfrischungsgetränke. Das &#8222;<em>Colgate Oral and Dental Health Resource Center</em>&#8220; bezeichnet diese Soda Getränke als eine der schädlichsten Quellen für Zahnverfall.</p>
<h3>Gehirn</h3>
<p>Die üblichen kohlensäurehaltigen Getränke enthalten große Mengen an Zucker. Untersuchugen der &#8222;<em>UCLA</em>&#8220; zeigen: Ein hoher Zuckerkonsum reduziert im Gehirn den Wachstumsfaktor BDNF (von eng.: „Brain-derived neurotrophic factor“; dt. etwa: „Vom Gehirn stammender neurotropher Faktor“). <strong>BDNV</strong> ist ein Protein aus der Gruppe der Neurotrophine und ist mit den Nervenwachstumsfaktoren eng verwandt. Ohne BDNF sind unsere Gehirnzellen nicht in der Lage Erinnerungen zu speichern. Die Reduktion von BDNF schränkt daher das Erinnerungsvermögen und auch die Lernfähigkeit der Betroffenen ein. Wissenschaftler der &#8222;<em>Universität von Kopenhagen</em>&#8220; fanden auch eine Verbindung zwischen geringen Werten von BDNF mit Depression und Demenz. Weiterhin finden sich Zusammenhänge zwischen geringen Mengen von BDNF und Insulin Resistenz. Eine weitere Nebenwirkung des hohen Zuckerkonsums ist die Unterdrückung des Sättigungsgefühls im Gehirn, wie Wissenschaftler der &#8222;University of Minnesota&#8220; heraus fanden. Ein großes Glas Cola verhindert, dass wir dauerhaft satt werden.</p>
<h3>Asthma und Lungen</h3>
<p>Benzoesäure wird als Konservierungsmittel in vielen Lebensmitteln und Erfrischungsgetränken eingesetzt. Dieses salzhaltige Konservierungsmittel reduziert die Verfügbarkeit von Kalium in unserem Körper. Eine häufige Reaktion auf Benzoesäure sind Hautausschläge und Ekzeme. Laut der &#8222;<em>University of Adelaide</em>&#8220; führt hoher Konsum von kohlesäurehaltigen Getränken zu Asthma oder chronischen Lungenkrankheiten führen. Mit zunehmenden Konsum steigt auch das Risiko dieser Erkrankungen.</p>
<h3>Herzkrankheiten</h3>
<p>Die meisten Softdrinks enthalten hohe Mengen an Zucker oder Glucose-Fructosesirup. Je nach Herkunft dieser Zuckerstoffe können diese auch aus gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt sein. Harvard Wissenschaftler veröffentlichten 2012 eine direkte Verbindung zwischen diesen Getränken und und Herzkrankheiten: &#8222;Ein Konsum von einer Dosa Cola pro Tag erhöht das Risiko einer Herzkrankheit um 19 %.&#8220;</p>
<h3>Nieren</h3>
<p>Colas enthalten hohe Mengen an Phosphorsäure, die zu Nierensteinen und anderen Nierenkrankheiten führen können. Diätcolas haben eine noch schädlichere Auswirkung auf die Nierenfunktion, selbst wenn nur zwei Diätcolas pro Tag getrunk werden.</p>
<h3>Verdauungssystem</h3>
<p>Kohlensäurehaltige Getränkie können Störungen im Verdauungssystem hervor rufen und sollten von Menschen mit Darmerkrankungen, wie Reizdarm nicht getrunken werden. Der Konsum dieser Getränke kann zu einer Gasbildung im Bauch führen. Dies verursacht Schmerzen, Magenkrämpfe und Blähungen. Die Koffeeinbestandteile in vielen Sodagetränken erhöht die Magensäure Produktion. Durchfall oder auch Verstopfung können die Folgen sein.</p>
<h3>Geschlechtsorgane</h3>
<p>Fast alle Aluminium Dosen sind innen mit einem Epoxidharz, Bisphenol A (BPA) genannt, beschichtet. Dies verhindert, dass die Säure in den Getränken mit dem Metall reagiert. Auch Kunststofflaschen enthalten häufig Bisphenol A (BPA). BPA hat Auswirkungen auf das Hormonsystem. BPA wird mit Unfruchtbarkeit und Krebs an den Fortpflanzungsorganen in Verbindung gebracht.</p>
<h3>Osteoporose</h3>
<p>Mehrere Studien haben eine Verbindung zwischen Osteoporose und kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken gezeigt. Der Verlust an Knochendichte stammt hauptsächlich von Phosphorsäure. Phosphor ist ein essentielles Mineral, in großen Mengen entzieht es dem Körper Kalzium. Andere Studien haben gezeigt, dass Koffein die Aufnahme von Kalzium behindert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Adipositas / Fettsucht</h3>
<p>Wenn Sie nur eine Dose zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke täglich konsumieren, nehmen Sie alleine davon eine jährliche Zuckermenge von fast 18 Kilogramm zu sich. Untersuchungen in Harvard zeigen: Zucker gesüßte Getränke werden mit mehr als 180.000 Adipositas Todesfällen pro Jahr in Verbindung gebracht. Diese Zahlen betroffen nur die USA aber auch in Deutschland steigen die Zahlen ständig.</p>
<p>70 % aller Herz-Kreislauf Erkrankungen und 30 % aller Gallenblasen Operationen haben eine Verbindung zu Adipositas/Fettsucht. 42 % aller Brust- und Darmkrebs Patienten sind ebenfalls adipositös.</p>
<p>Ein hoher Verbrauch von Erfrischungsgetränken führt zu einem 80 % größeren Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken.</p>
<p><strong>Verzichten Sie auf diese Getränke und Ihr Körper wird es Ihnen danken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für weitere Informationen zu Diät-Getränken:</p>
<p>http://www.naturalcuresnotmedicine.com/2014/07/diet-soda-aspartame-linked-premature-deaths-women.html<br />
http://www.naturalcuresnotmedicine.com/2014/05/effect-aspartame-brain.html</p>
<p>Quellen:<br />
(i) http://www.colgate.com/app/CP/US/EN/OC/Information/Articles/Oral-and-Dental-Health-Basics/Oral-Hygiene/Oral-Hygiene-Basics/article/Soda-or-Pop-Its-Teeth-Trouble-by-Any-Name.cvsp<br />
(ii) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12088740<br />
(iii) http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17151862<br />
(iv) http://circ.ahajournals.org/content/early/2012/03/09/CIRCULATIONAHA.111.067017.abstract<br />
(v) http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1203039?query=featured_home&amp;</p>
<p>Bild:©rgbstock.com</p>
<p>Bitte teilen Sie diese Informationen und helfen Sie damit anderen Menschen sich zu informieren.</p>
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