Die Wahrheit über Fleisch

Wie gesund oder schädlich ist der Verzehr von Fleisch wirklich?

 

Haben Fleischesser wirklich ein höheres Krebsrisiko oder sieht die Wahrheit ganz anders aus?

 

Die größten Mythen über Fleisch

 

Fleisch verursacht Entzündungen wegen der Sialinsäure Neu5Gc

Haben Sie schon von Neu5Gc gehört? Es ist ein Zuckermolekül in rotem Fleisch. Menschen besitzen es seit etwa 3 Millionen Jahren nicht mehr. Einige Ärzte bringen Neu5Gc als potentielles Krebs- und Entzündungsrisiko ins Spiel.

Weil Menschen Antikörper gegen Neu5Gc haben, glauben diese Ärzte, es wäre ein Signal für unseren Körper Neu5Gc zu attackieren und dadurch Entzündungen hervorzurufen.

Möglich? Vielleicht. Plausibel? Nein!

Wäre dies der Fall, wären chronische Entzündungen in der Zeit vor der Agrarrevolution gang und gebe gewesen, sie waren es aber nicht. Weiterhin wären eindeutig steigende Entzündungen bei höherem Fleischkonsum an der Tagesordnung – sind es aber nicht. In beiden Fällen ist das Gegenteil sichtbar.

Viele Studien zeigen, wenn Sie Kohlenhydrate durch rotes Fleisch ersetzen, reduziert dies Entzündungen im Körper. Menschen, die eine von rotem Fleisch dominierte Ernährung haben, haben ähnliche Entzündungsmarker wie Menschen, die eine Fisch dominierte Ernährung haben

die ultimative Anti Entzündungs Ernährung.

 

Fleisch verursacht Entzündungen aufgrund der Arachidonsäure

Eine weitere mutmaßliche Entzündungsursache ist Arachidonsäure. Interessanterweise ist Arachidonsäure eine langkettige ungesättigte Omega-6 Fettsäure. Der Gehalt in Fleisch ist aber gering.

Wichtiger ist die Tatsache, dass Arachidonsäure bei Fleisch in einer guten Balance mit der langkettigen Omega-3 Fettsäure (EPA und DHA) vorkommt.

Somit ist Arachidonsäure bei einer Ernährung mit Fleisch aus natürlicher Haltung kein Problem. Anders sieht es bei Fleischkonsum in Verbindung mit kohlenhydrat- und zuckerreicher Ernährung aus (Fastfood mit Hamburger, Pizza, Döner etc.).

Hier kann zu einer verstärkten hormonell gesteuerten Einschleusung von Arachidonsäure in die Zellen kommen. Stark Linolsäure haltige Pflanzenöle und davon abgeleitete Produkte enthalten selbst kaum die reine Arachidonsäure, jedoch tragen die Baustoffe zu deren Bildung bei und unterdrücken zusätzlich natürliche Gegenspieler der Arachidonsäure (z. B. Omega-3-Fettsäuren).

Deshalb haben ursprüngliche Völker, die viel Fleisch aber wenig Kohlenhydrate konsumieren, überhaupt kein Problem mit Arachidonsäure. Erst unsere moderne Ernährung fördert Entzündungen.

 

Fleisch führt zu Herzkrankheiten

PETA zitiert gerne eine Studie aus dem Journal Nature: Eine Gruppe von Forschern rund um Robert Koeth und Stanley Hazen von der Cleveland Klinik, Ohio führte diese Studie durch. Die Studie vermutet folgendes: Durch Stoffwechselvorgänge bei der Verdauung von L-Carnitin, einem Nährstoff aus rotem Fleisch, wird Arteriosklerose gefördert.

Der Stoffwechselvorgang, den die Forscher Hazen, Kloeth et al als kritisch beschreiben, ist der Folgende: Aus L-Carnitin produzieren Darmbakterien den Stoff trimethylamin-N-oxid (TMAO), welcher wiederum mit einem erhöhten Arteriosklerose-Risiko korreliert.

Bei genauer Betrachtung der Studie fällt folgendes auf: Die erste Studie war eine Beobachtungsstudie mit nur 6 Personen (fünf Fleischesser, ein Vegetarier), die zweite Studie wurde nur an Mäusen durchgeführt. Diese erhielten ein isoliertes Carnitin Nahrungsergänzungsmittel, kein Fleisch.

Schon kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Studie reflektierten verschiedene Ernährungswissenschaftler die Studie und bezeichneten sie als konzeptionell fehlerhaft, und warnten vor den nicht haltbaren oder gar falschen Schlussfolgerungen.

Verschiedene große Humanstudien haben, zuletzt 2011, nachgewiesen, dass der oft zitierte Zusammenhang zwischen der Einnahme Cholesterinhaltiger Lebensmittel und dem Herzinfarktrisiko nicht existiert.

Ernährungsexperte Dr. Chris Masterjohn bemängelt unvollständige Daten im Studiendesign und sehr weite Sprünge in der Logik (http://www.westonaprice.org/blogs/cmasterjohn/2013/04/10/does-carnitine-from-red-meat-contribute-to-heart-disease-through-intestinal-bacterial-metabolism-to-tmao/).
Schon eine frühere Studie derselben Autoren habe gezeigt, dass Cholinsalze aus der Studie sich erheblich von den Cholinsalzen in der Ernährung unterscheiden würden. Daher sei der Zusammenhang von  L-Carnitin + Cholin = TMAO nicht gegeben.

TMAO wird nicht nur aus Fleisch, sondern aus vielen Lebensmitteln gebildet

Die kritische Zwischensubstanz TMAO wird durch Fleisch (und damit L-Carnitin) nicht mehr gebildet als durch Obst und Gemüse! Eine Studie bereits aus dem Jahr 1999 hat die Verstoffwechselung von 46 verschiedenen Lebensmitteln zu TMAO mit einer Kontrollgruppe verglichen. Mit dabei so prominente, gesunde Lebensmittel wie:

Tomaten
Kartoffeln
Ananas
Orangen
Karotten
Erdnüsse
Pfirsiche
Äpfel
und eben auch Fleisch.

Ergebnis: Keines der Lebensmittel hat zu einem signifikanten Unterschied in der Synthese von TMAO (gemessen an der Ausscheidung von TMAO) ergeben. Fleisch resultierte zu einer etwas geringeren Menge an dem angeblich gefäßschädigenden TMAO als z.B. Kartoffeln, Pfirsiche, Karotten oder Tomaten!

Lediglich eine fischreiche Ernährung führte zu erhöhten TMAO-Ausscheidungen. Heilbutt generierte in der Untersuchung eine TMAO-Menge, die 107-mal so hoch war wie rotes Fleisch!

Fischreiche Ernährung aber, das ist gesichert, ist eine für die Gefäße sehr gesunde Ernährung. Eskimos, die kaum Fleisch und sehr viel Fisch essen, kennen fast keine Gefäßkrankheiten.

 

Fleisch verursacht Krebs wegen HAS, PAHs und AGEs

Viele Beobachtungsstudien versuchen einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Krebs herzustellen. Diese Studien sind allerdings völlig wertlos aufgrund der Zusammenstellung der Daten. Zum Beispiel müssen die Studienteilnehmer oft über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren mitteilen, was sie in dieser Zeit gegessen haben. Wissen Sie noch, was Sie vor vier Wochen genau gegessen haben?

Dann wird alles gewertet, was ansatzweise mit Fleisch zu tun hat. So wird ein Pizzabelag, Hotdogs, Fastfood in die gleiche Kategorie, wie Fleisch aus Weidehaltung, geworfen.

Jeder solchen Studie steht dann eine andere gegenüber, die das genaue Gegenteil aussagt. Hängt immer nur davon ab, wer die Studie durchgeführt hat und noch wichtiger, wer sie bezahlt hat.

Manche Studien untersuchen, wie Fleisch zubereitet wird. Wenn Fleisch oder andere organische Substanzen (z.B. Gemüse) hocherhitzt werden, entstehen heterozyklische (aromatische) Amine und Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK oder PAH von englisch Polycyclic Aromatic Hydrocarbons). In verschiedenen Tierstudien wurde festgestellt, dass diese Substanzen krebsfördernd wirken können.

Deshalb ist es ratsam beim Kochen, Backen, Braten und Grillen auf moderate Temperaturen zu achten. Hilfreich ist es, beim Grillen das Fleisch in essighaltige Marinaden einzulegen. Dadurch können diese schädlichen Stoffe stark reduziert werden.

Manche Veganer sehen bei Fleischessern ein Problem mit AGEs (advanced glycation end products). AGEs sind in Nahrungsmitteln auch in Rohform vorhanden und ihre Menge kann um ein Vielfaches beim Kochen gesteigert werden. AGEs wurden in atherosklerotischen Plaques, atherosklerotischen Läsionen, Lipidablagerungen in glatten Gefäßmuskeln sowie in Makrophagen von Patienten mit Diabetes mellitus nachgewiesen. In den letzten Jahren mehren sich die Hinweise für die Rolle der AGEs in der Entstehung von Diabetes und Gefäßkomplikationen. Seither zeigen mehrere Studien, dass Nahrungsmittel oder Getränke, die eine hohe AGE-Konzentration aufweisen, akut die Gefäßfunktion beeinträchtigen.

Untersuchungen zeigen aber, dass Vegetarier oft höhere AGE Spiegel im Blut haben. Warum? Viele Vegetarier greifen zu Fertigprodukten. In hochverarbeiteten Nahrungsmitteln, wie viele Fleischersatzprodukte, sind hohe AGE Werte vorhanden.

Bei der Ernährung mit Fleisch (keine Wurst oder andere hochverarbeitete Fleischprodukte) sind natürliche AGE Inhibitoren, wie die Amino Säure Carnosin, enthalten.

 

Krebsgefahr bei Fleisch durch IGF-1

Seit der berühmt berüchtigten China Studie (eine Art Bibel für viele Veganer) wird über Wachstumsfaktoren in tierischem Protein und dem Effekt auf Krebserkrankungen diskutiert. IGF-1 Restriktion wird mit Langlebigkeit in Verbindung gebracht.

Dr. T Colin Campbell und seine Studienobjekte (dies waren Mäuse) warfen schon in den 1980er Jahren einen kritischen Blick auf IGF-1. Vielleicht haben Sie auch schon diese Schlagzeilen gesehen: „Fleisch und Milchprodukte sind vielleicht genauso schädlich für ihre Gesundheit wie Rauchen.“ Aber die beste Studie zu diesem Thema basierte auf einer Ernährung für Mäuse, die so aussah:

  • Maisstärke (397 g)
  • Kasein (200 g)
  • Maltodextrin (132 g)
  • Rohrzucker (100 g)
  • Sojaöl (70 g)
  • Zellulose (50 g)

Das Problem? Kasein hat nichts mit Fleisch zu tun. Es ist fast unmöglich so eine Menge an Käse zu essen (selbst wenn sie eine Maus sind) und die Krebs verhindernden Molke Inhaltsstoffe sind in normalem Käse enthalten.

Diese Studien isolieren auf unsinnige Art und Weise Bestandteile, die in normalen Lebensmitteln (Fertignahrung ausgenommen) vorkommen. Durch geschickte Auswahl einzelner Bestandteile kann man problemlos jedes gewünschte Studienergebnis erzielen. Kommt immer auf den Auftraggeber der Studie an.

Wenn diese Studien stimmen würden, müssten die Krebserkrankungen seit Jahren zurückgehen, weil immer weniger Milchprodukte verzehrt werden. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall.

Interessanterweise zeigen neue Untersuchungen, dass Langlebigkeit weniger mit Kalorien- und Proteinrestriktion, sondern mehr mit einer Balance der Aminosäuren zu tun hat. Mäuse, die die Amino Säure Glycin (zu finden in Knochen, Bindegewebe, Innereien etc.) erhielten, zeigten die gleichen gesundheitlichen Verbesserungen wie Mäuse, die eine kalorien- und proteinreduzierte Ernährung erhielten.

Selbst wenn die Ergebnisse der Mäusestudien (was immer fraglich ist) auf den Menschen übertragbar sind, hat eine krebsverhindernde Ernährung weniger mit einer Proteinreduzierung zu tun. Vielmehr wäre es sinnvoller das ganze Tier zu verwerten und sich nicht nur auf die proteinreichen Fleischstücke zu konzentrieren. Sollten Sie Probleme haben, etwas anderes als knochenlose, hautlose und geschmacklose Hühnerbrust zu essen, etwas Glycin könnte auch Ihnen helfen.

 

Fleisch zerstört die Umwelt weil Kühe furzen

Wenn die Argumente gegen Fleisch ausgehen, wird oft die Umweltkarte gezogen. Team Tofu rechnet vor, dass 18% aller Treibhausgase durch Fleischproduktion entstehen. Der Fleischkonsum erzeugt laut deren Angaben mehr Treibhausgase als das gesamte Transportwesen in der Welt.

Realistisch betrachtet reduzieren Weidetiere mehr Schadstoffe als sie verursachen. Anderes als Züge, Autos und Flugzeuge, tragen Kühe dazu bei, dass die Weiden Kohlenstoff aufnehmen können. Die verhindert das Stickstoffoxid in die Umwelt gelangt. Stickstoffoxid ist nach Meinung einiger Wissenschaftler wesentlich schädlicher für die Umwelt als die Kohlenstoffemmissionen.

Außerdem erzeugen Weidetiere wahrscheinlich nur 3% der Methangase, keine 18%. Weidetiere helfen auch dazu bei, den Boden natürlich zu düngen und nicht mit Kunstdüngern zu vergiften. Die von vielen Vegetariern so geschätzten Getreide- und Sojaprodukte werden meist in Monokulturen mit hohem Dünger- und Pestizideinsatz erzeugt.

Mit anderen Worten, die Umweltverschmutzung nimmt zu, Wasser wird immer knapper und die Böden laugen wegen dem Anbau von Getreide aus, nicht wegen Kühen.

Wenn Sie sich um die Umwelt sorgen, hören Sie auf Weizen, Mais und Soja zu essen. Unterstützen sie lokale Bauern, die Weidetiere halten.

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